Montag, 18. Juni 2012

Das Wunder von Bonn!

Es sieht aus wie das 8.Weltwunder! Es fühlt sich an wie der zweite Frühling! Es ist, als würden Marsmännchen auf der Erde landen! Es gibt nichts vergleichbares dieser Art, denn das absolut unfassbare ist tatsächlich geschehen! Übermenschliche Leistungen wurden vollbracht, Grenzen weit überschritten um das Unmögliche möglich zu machen! Wir sind noch völlig geblendet und zutiefst beeindruckt...

JA, WIR SIND ONLINE! Nach über 7 Monaten hat die Telekom es tatsächlich geschafft, uns heute ans Netz zu klemmen! Man hat uns mit einer sagenhaften 6.000er DSL Geschwindigkeit belohnt und meinte, wenn wir was schnelleres haben wollen sollen wir eine Bürgerinitiative (z.B. Pro VDSL) gründen, Unterschriften sammeln und diese an die Stadt (respektive Bürgermeister) rantragen - mit etwas Glück würde die Stadt dann der Telekom bescheid geben und mit noch etwas mehr Glück würde die Telekom dann unter Umständen, also vielleicht, also höchstwahrscheinlich, VDSL in unsere Straße legen... Für uns interpretiert heisst das: Da passiert in 100 Jahren nix! - Was solls, wir sind erstmal online und hoffen auf eine sich schnell entwickelnde Technologie die auch ein schnelles Internet ohne die Telekom ermöglicht (Kabel Deutschland liegt leider nicht bei uns).

Erste Vorbereitungen für die Hausvernetzung

Da isse, die TAE Dose!
Als kleine Entschädigung für die großzügige Wartezeit unsererseits müssen wir immerhin die ersten 3 Monate keine Grundgebühr für unseren Call&Surf zahlen. Naja, immerhin etwas...

Wir sind jedenfalls froh das diese Odyssee ein Ende hat. Jedes andere Unternehmern dieser Welt, das sich diese "Bearbeitungszeiträume" und "Reaktionszeiten" gönnen würde, wäre längst tausendmal pleite. Okay, aus Erfahrung wissen wir, dass wenn die Telekom erstmal "konntektiert" hat, dann funktioniert es auch reibungslos - aber der Weg dahin war wirklich eine unbeschreibliche Katastrophe!

So, genug gemeckert - wir sind jetzt online und nur das zählt ab jetzt :-)

Sonntag, 17. Juni 2012

Marmorkies & Klostermann-Trittplatten

Da war doch noch was im Garten... genau, der Weg vom Hauseingang zum eigentlichen Gartenbereich sieht ja quasi immer noch aus wie eine Schotterpiste kurz nach dem Urknall. Das sollte sich schleunigst ändern, denn immerhin haben wir vor knapp 11 Wochen unsere schicken 80x80cm großen Klostermann-Platten in anthrazit bestellt - und der Liefertermin sollte letzte Woche sein. So war es dann auch, die Platten kamen und sahen zuerst extrem mächtig und riesengroß aus. Ob das optisch auch gut aussieht?!

Einmal ne Fuhre Klostermann bitte :-)
Was fehlte noch? Achja, der Marmorkies! Hier haben wir uns für "Icy Blue Splitt" entschieden - als Farbton also grau-weiß und im Durchmesser 16-32mm. Der wurde gottseidank zeitgleich geleifert, denn die Lieferzeiten schwanken bei unserem Bedarf von ca. 4 Tonnen auch zwischen 1 und 3 Wochen.

Hier lagen vorhin noch knapp 4 Tonnen Marmorkies drauf
Manuelles Bewegen der Materialien
Bevor unsere GaLa-Mannschaft starten konnte, musste unter dem Kies eine einseitg- bzw. halbdurchlässige Folie verlegt werden. Diese verhindert das von unten Unkraut wuchern kann, lässt aber das Durchsickern von Regenwasser von oben zu... Erst dann konnten die extrem schweren Klosermannplatten mit 2 Mann verlegt und der Kies geschüttet werden.

Das macht schon richtig was her...

...noch ein paar Buchsbäumchen pflanzen

Platte: Schritt 1 - Schritt 2 - dann der Schritt auf die nächste Platte -
auch das "Schrittmuster" muss geplant werden
Klare Abgrenzung der Buchsbäumchen zum Beet...
...wir finden das es klasse aussieht!
Genau so haben wir es uns vorgestellt :-)
Die freie "Kiesfläche" werden wir sicher noch mit einer gemütlichen Sitzecke und ggf. auch noch mit einer offenen Feuerstelle ausstatten. Langfristig ist hier allerdings ein Saunahäuschen geplant, schließlich haben wir das Starkstromkabel bereits gelegt... aber das hat noch Zeit.

Alles in allem kann man nun fast abschliessend sagen, dass unser Gartenplanerin und auch die GaLa Bauer einen richtig guten Job gemacht haben! Es sieht einfach umwerfend aus und passt alles richtig gut zusammen. Jetzt muss nur noch das Resysta-Deck final ausgerichtet und dunkler lasiert werden, dann wären wir erstmal so gut wie fertig - obwohl, es gibt ja immer was zutun :-)

Donnerstag, 14. Juni 2012

Unsere "Baustraße" wird schön :-)

In einem klassischem "Neubaugebiet" gibts ja meist das Problem, dass nicht alle Anlieger zeitgleich fertig werden und teilweise jahrelang eine provisiorische Schotterpiste als Straßenersatz dient. Bei uns sieht das gottseidank etwas anders aus, da ja nur 5 Parteien bauen und lt. Vertrag mit der NLG nach Fertigstellung des 4.Hauses die Baustraße erschlossen werden muss!

Und tatsächlich, es sind jetzt 4 Parteien fertig (ausgenommen unser unmittelbarer Nachbar) und die NLG hat Anfang des Monats damit begonnen die Baustraße zu erschließen. D.h. Planieren, Pflasterung, Rütteln, Rütteln und nochmal Rütteln... und rechts neben unserem Grundstück (auf die Ausgleichsfläche) kommt ein Wendehammer und noch 3 Parkplätze hin. Das ist super, denn so kann die Straße nicht mehr an das weitere Verkehrsnetz angeschlossen werden - da Wendehammer = Sackgasse :-)

Hier gehts jetzt mit schwerem Gerät zur Sache
Eine Fuhre Kies bitte...

Morgen können wir wieder auf unser Grundstück fahren
Das wird mal der Wendehammer und die kleine Parkbucht
Wenn alles planmäßig verläuft sind die Arbeiten lt. Schachtmeister innerhalb von 6 Wochen abgeschlossen - sprich Mitte Juli. Dann können wir morgens endlich mal wieder ne Stunde länger schlafen, da die Jungs bereits um kurz vor 7h auf der Matte stehen - und extrem laut sind :-) Zudem können wir dann unser gesamtes Haus vom Staub befreien und Fenster putzen. Unser weisser Briefkasten hat mittlerweile "Sahara-Farbe" und könnte auch als Sandkasten dienen...

Donnerstag, 7. Juni 2012

Fazit Teil 3 - Der Rohbau

Kobra - äh - Thöle,übernehmen Sie! So ähnlich war der Tenor am 13.Dezember 2011 bei dem Übergabegespräch zwischen uns, Viebrockhaus und deren Generalunternehmer Thöle. D.h., Viebrock hat seine Aufgabe erfüllt (Verkauf & Bemusterung), nun ist Thöle an der Reihe sich zu beweisen. Das heisst im Klartext, dass Thöle ab jetzt stellvertretend durch deren Bauleiter alle Gewerke koordiniert und zudem selber den Maurertrupp stellt.
Viebrock Generalunternehmer Thöle
Aber bevor es soweit war, musste ja erstmal das Fundament her. Obwohl es eigentlich erst nach den Ferien in KW 03 / 2012 losgehen sollte sagte Herr Thaysen, "nächste Woche werden erste Erdarbeiten verrichtet und es kommt schonmal das Fundament, dann können wir im Januar richtig schön durchstarten". Das fanden wir natürlich super, unser Bauleiter war uns vom ersten Moment an sympatisch :-)

So war es dann auch, am 20.12.2011 stand "Dieter" mit seiner Truppe auf der Matte. Ob der Kollege wirklich Dieter heisst wissen wir nicht, auf jeden Fall hat er eine Dieter-Bohlen-Frisur gehabt, darum auch das Pseudonym ;-) Unser "Dieter" war im Gegensatz zu dem Bohlen-Dieter allerdings top! Der hat mit seiner Mannschaft trotz der Witterungsbedinungen einen richtig guten Job gemacht und ganz entspannt innerhalb von 3 Tagen unsere Bodenplatte gegossen. Jede Frage wurde uns freundlich beantwortet, wir waren ja schliesslich neugierig und aufgeregt... Also Daumen hoch - so gingen wir dann in den Weihnachtsurlaub.

Bodenaushub bei etwas über 0 Grad

Fundamentarbeiten am 20.12.2011
Fast auf den Tag genau einen Monat später stand dann der Thöle-Maurertrupp spalier und es ging tatsächlich wie angekündigt los. Das oft umworbene Zelt war bei uns Fehlanzeige - denn durch den Graben vor unserem Haus konnte es wegen Platzmangel nicht aufgebaut werden. Naja, noch war es ja verhältnismäßig warm :-) Auch hier wurde wieder tadellos gearbeitet. Die gleiche Truppe hatte bereits 6 Monate vorher bei einem Nachbarn das Viebrockhaus gemauert, also wussten wir das die Jungs ihren Job verstehen und eine 1a Qualität abliefern.

Schneller als der Blitz: Maurerarbeiten
Erdgeschossdecke im Anflug

Nach 5 Tagen Einsatz am 24.01.2012 wurde uns bereits angekündigt, dass wir das Richtfest für den 27.01.2012 vorbereiten und Gäste laden können. Bitte was? Wie Richtfest? Der Dachstuhl ist doch noch nichtmal drauf?! Wie soll das gehen? Zudem wurde es auch immer kälter... hier hörte unsere Vorstellungskraft auf, wir konnten es nicht glauben - bereiteten aber mit vollstem Vertrauen in Thöle alles soweit vor... 2 Tage vor Richtfest: Keine Zimmermänner in Sicht - zu kalt... Ahhh, ob das was wird? 1 Tag vor Richtfest hiess es dann "Attacke", der Subuntenehmer Horneburger rauschte mit einer gewaltigen Truppe und mit schwerem Gerät an. Morgens um kurz vor 7h gings los bis in den Abend hinein, unterstützt durch viele tausend Watt Beleuchtung. Es war Arxxxkalt und hat auf dem Dach gezogen wie Hechtsuppe. Kein Meckern, kein Klagen, die Mannschaft war richtig motiviert. Zum einen weil unser Dach durch die Komplexität eine tolle Abwechslung und Herausforderung für die Zimmermänner war, zum anderen weil das Team nicht Schlechtwetter machen musste und so am Ende des Monats mehr Geld in der Tasche hatte. Klasse Einstellung!

Im Minutentakt passierte hier was

Arbeiten unter Extrembedinungen
Fertig machen zum Richten!
Ein Traum :-)
Auf die Sekunde um Punkt 15h waren die Zimmermänner fertig und einem rauschenden Richtfest stand nichts mehr im Wege. In unserem geladenen Freundeskreis waren u.a. auch Zimmermänner (Meister) und Maurer welche von der bisherigen Qualität, sofern man es prüfen konnte, überhaupt nichts zu beanstanden hatten und Lob aussprachen. Das war für uns Laien natürlich sehr beruhigend... Es war ein gelungener Auftakt unseres neuen Zuhauses an diesem besagten 27.Januar 2012 :-)

Dann folgte was folgen musste: Eine sibirische Kälteperiode von bis zu -16 Grad. Ein Woche Zwangspause, da halfen auch die dicksten Heizstrahler nichts. Firma Thöle bastelte uns sofort einen neuen "verbindlichen Terminplan", welchen wir zum Richtfest erhalten haben. Man war sich stets bewusst das wir Ende April einziehen wollten... Der neue Terminplan war dann etwas gestrafft, die Gewerke waren enger terminiert. Sogar Herr Thöle persönlich rief bei allen betroffenen Kunden an um den aktuellen Stand der Dinge durchzugeben und "zu beruhigen". Ein tolle Geste wie wir finden.

Eine Woche später hatte sich das Wetter beruhig und es ging sofort weiter. Unser Bauleiter war fast täglich vor Ort um alles zu Koordinieren und regelmäßig mit uns Rücksprache zu halten. Diese Form der Qualitätskontrolle hat uns natürlich sehr gefallen. Selbst Herr Thöle schaute mal rein.

Was wir ebenfalls sehr gut fanden war, dass die Baustelle zum Feierabend immer pikobello aufgeräumt war! Unsere Truppe hat quasi in unserem Baugebiet morgens um Punkt 7h als erstes das Licht angemacht und Abends als letzter Trupp das Licht wieder ausgemacht. Andere Baustellen sahen aus wie sau, bei uns konnte man nahezu vom Fußboden essen, so aufgeräumt war das ;-) Sowas sagt eine Menge über die Arbeitsmoral aus. Und das ist hier keine Werbung für Viebrock oder Thöle, das ist die reine Wahrheit.

Da schliesst sich das Haus
Parallel waren Mitte Februar jetzt insgesamt 10 Gewerke im Gange:
- Firma Thöle mit den abschließenden  Maurerarbeiten
- Firma Horneburger mit den Stirnbrettern
- Firma Bergholz mit dem Streichen der Stirnbretter
- Firma HM Fenster mit dem Fenstereinbau
- Firma Kühn mit den Klemptnerarbeiten
- Firma Kühn mit der Dacheindeckung
- Firma Kamsties mit der Rohbau-Elektroinstallation
- Firma Kück mit dem Start des Trockenbaus
- Firma SF-Bau mit dem Außenputz
- Firma Bahrenburg mit der Rohbauinstallation Heizung/Sanitär

Es war ein brutal straffer Terminplan, aber alles bestens organisiert. Alle Gewerke kannten sich persönlich untereinander und haben stets miteinander kommuniziert - da wusste die rechte Hand immer was die Linke tat. Wir konnten es selber nicht glauben, aber das ist eine Tatsache. Und mittendrin immer unser Bauleiter Herr Thaysen :-) Den brauchten wir zwischendurch auch immer mal wieder um unsere Liste an Sonderwünschen vor Ort abzustimmen (z.B. exakte Platzierung der Kühlschranknischen).

Das ging alles so locker-flockig voran, wir dachten "da kann ja nicht mehr viel kommen, ausser der Innenausbau"... Sind ja nur noch 2 Monate bis zum Einzug :-) Das diese besagten 2 Monate die stressigsten der Bauphase wurden, das war uns zu dem Zeitpunkt natürlich noch nicht klar!

Abschliessend gesagt waren wir von der Rohbauphase, der gesamten Organisation, Qualität und vor allem auch Verbindlichkeit positiv beeindruckt. Durchweg alle Handwerker vertraten die bekannten deutschen Tugenden und waren stets freundlich zu uns - was wir dann auch gerne mit Mettbrötchen und heissem Kaffee honorierten.

Auch wenn´s wieder nach Marketing klingt, aber dat war ne glatte 1 Richtung Thöle & o.g. Subunternehmen - wir haben einfach nichts zu meckern (gottseidank :-)!

Mittwoch, 6. Juni 2012

Fazit Teil 2 - Die Viebrock Bemusterung

Bevor es mit der Bemusterung ernst wurde, haben wir an einem Samstag Vormittag im September das Bemusterungsseminar in Bad Fallingbostel besucht. Das war ganz hilfreich und konnte noch einiges an Fragen klären. Beim anschließenden Mittagessen kam uns noch der spontane Einfall unseren gesamten Grundriss über den Haufen zu werfen. Also schnell nach Hause und die Ideen und Inspirationen am Rechner umgesetzt und einen neuen Grundriss gezaubert (welcher dann auch fast final war -hihi :-)

Am 27.September war es dann soweit, der Bemusterungstermin stand an. Wir hatten uns ja im Vorfeld schon richtig viele detaillierte Gedanken gemacht und waren als angehende Bauheren optimal vorbereitet. Natürlich hatten wir noch einen dicken Fragenkatalog vorbereitet, welchen wir loswerden wollten. Des weitern war uns sehr wichtig, dass die "Bemusterin" in der Lage ist, uns Empfehlungen und Ideen zu geben, einfach ein paar neue Impulse.

Najaaaa, was sollen wir sagen, wir hatten recht schnell den Eindruck dass zwischen uns und der Bemusterin doch zwei verschiedene Geschmäcker aufeinandertreffen. Es hat nicht ganz so gefruchtet wie wir uns das vorgestellt haben. Neue Impulse waren fast durchweg Fehlanzeige, wir waren der stets aktive Part... Wir hatten das Gefühl das die Viebrockbemusterung doch eher eindimensional in Richtung "Standard" und "Auswahl-Plus" läuft. Alles darüber hinaus, Sonderwünsche oder individuelle Vorstellungen waren eher zäh und sehr defensiv in der Kommunikation... Klar, in der Bemusterungshalle und in den Musterhäusern gibt es eine große Auswahl, aber über diese Grenzen hinaus ist nahezu schluß.

Wichtige Themen wie Licht- oder Elektroplanung wurden garnicht "behandelt", sondern es gab Empfehlungen an wen man sich wenden kann. Farbberatung war ebenfalls Fehlanzeige... wir sind eigentlich davon ausgegangen das die Bemusterin eine Innenarchitektin war, vermuten wir aber eher nicht. Vielleicht war sie auch an dem Tag schlecht drauf, jedenfalls wurden hier unsere Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Es blieben letztlich einfach noch über einen längeren Zeitraum einige wichtige Fragen offen und wir mussten uns die noch fehlenden Inspirationen woanders holen.      

Es kann losgehen mit der Bemusterung
Ornamentglas für den Eingangsbereich
(auch wenn wir uns für Madras Pave entschieden haben)
Probesitzen auf dem Thron :-)

Bemusterung der Dachziegel und der Verblendsteine
Schicke Armatur :-)
Selbst Türklinken kann mann bemustern
Unser Laminat haben wir selber mitgebracht :-)
Fliesenkombi für unser Wellnessbad
Bad ist ein gutes Stichwort. Nach 2 eher "unschönen" 3D Vorschlägen haben wir selber grafisch was zusammengestellt, was dann ebenfalls in 3D umgesetzt wurde. Sah klasse aus, konnte dann aber 6 Monate später nicht umgesetzt werden - d.h., komplette Umplanung während der Bauphase (inkl. Rausreissen bestehender Wände). Hier war schlichtweg die 3D Zeichung falsch. Keine Frage, wir haben jetzt auch ein Traumbad, aber der Aufwand hätte ja nicht sein müssen ;-)

Nun gut, ein Tag Bemusterung hat im Endeffekt nicht ausgereicht, also gab es noch einen Folgetermin. Am Ende waren wir im großen und ganzen zufrieden, hatten aber noch eine Menge auf dem Zettel - also an Fragen und an Themen, welche Viebrock nicht leistet oder was wir extern beziehen wollten  (z.B. Lichtschalter, Waschtisch, etc.).

Dann kam eins zum anderen und unsere Bemusterin wurde leider krank... so gingen einige Wochen ins Land ohne "aktiven" Kontakt. Sie kam auch nicht mehr zurück und nach ca. 6 Wochen bekamen wir dann eine Vertretung zugewiesen. Mit der guten Frau Schley wurden wir auf Anhieb warm und sie war sehr engagiert möglichst alle immer noch offenen Punkte schnell zu klären. Nach 2 Besuchen holte sie dann auch unseren zukünftigen Thöle-Bauleiter Herrn Thaysen ins Boot. Das war eine super Idee, unsere Anliegen wurden erstklassig abgeholt und alles war in Butter :-) Wenig später erfolgte dann ja auch schon das Übergabegespräch - sprich, Viebrock gab offiziell an deren General-Bauunternehmer Thöle ab (dazu später mehr).

Zusammenfassend sei gesagt, dass die Bemusterung sehr holprig anfing und wir uns etwas mehr Engagement und eine umfangreichere Beratung gewünscht hatten. Ganzheitlich betrachtet sind wir heute sehr zufrieden was unsere Auswahl und Zusammenstellung angeht. Denn selbst während der Bauphase konnten wir noch Dinge ändern, selbst als diese schon verbaut waren (viele Grüße an die Fußleistenmonteure ;-). Sowas ist natürlich äusserst kulant und kundenfreundlich!!!

Für den Start würden wir eine 3- geben, für die Auswahl in der Bemusterungshalle eine 2, für den Musterhauspark eine 1 mit Sternchen :-)... und für die letzte Phase der Bemusterung eine gute 2.

Soooo, die Pflicht ist jetzt getan. Nun soll endlich die Phase beginnen an der wir die letzten 6 Monate hart gearbeitet haben ;-) Das Fundament wurde dann ja auch bereits eine Woche nach dem Übergabegespräch am 20.Dezember gegossen... aber dazu mehr im nächsten Fazit-Kapitel "Der Rohbau".

Dienstag, 5. Juni 2012

Fazit Teil 1 - Der Viebrock Verkaufsberater

So langsam haben wir uns eingelebt und es ist an der Zeit mal ein Resume zu ziehen. Anfangen wollen wir mit der ersten Viebrock-Station, dem Verkaufsberater. Obwohl, man müsste eigentlich noch weiter ausholen, denn bevor wir den Verkaufsberater kontaktiert haben, gab es ja noch den Musterhauspark in Bad Fallingbostel zu bestaunen. Einige meinen, dass wäre der Grund warum Viebrockhäuser so teuer sind (um deren Parks und Werbung zu finanzieren), andere wiederum finden die großen Musterhaussiedlungen einfach toll und inspirativ. Wir zählen uns definitiv zu den letzteren und erinnern uns sehr gerne an die Zeit, in der wir dort zu Besuch waren... Selbst heute halten wir, wenn wir in der Nähe sind, gerne nochmal an und stöbern ein bisschen in den schicken Musterhäusern.
Eingang zum Musterhauspark in Bad Fallingbostel
Unser allererstes Gespräch mit Viebrock hatten wir bereits im Jahr 2008 - da fehlte allerdings noch das Grundstück und so gingen weitere 3 Jahre ins Land bevor das Thema Hausbau wieder für uns interessant wurde. Angefangen haben wir rein informativ wieder bei Viebrock, haben dann eine Riesenrunde über Schwörerhaus, Hufhaus, Luxhaus, WeberHaus, Heinz von Heiden und Fingerhaus gedreht, bis wir schlussendlich wieder völlig verzweifelt bei Viebrockhaus gelandet sind. Wir dachten anfangs das Viebrockhaus zu teuer sei, aber in dem Punkt haben wir uns gewaltig geirrt. Sicherlich ist Viebrockhaus nicht der günstigste Anbieter, aber das war auch garnicht unser Anspruch. Wir wollten eine 1a Betreuung in allen Belangen und eine 1a Qualität, dafür waren wir bereit auch etwas mehr zu investieren.

Zurück zum Thema: In unserer völligen Verzweifelung hat uns unser Neu-Nachbar, der auch mit Viebrock gebaut hat, den Kontakt zu Herrn Gadewoll gegeben (Verkaufsberater bei Viebrock). Der Hauptgrund unserer Verzweifelung war vielfältig, am meisten lag uns unser nachteiliger Bebauungsplan quer. Alle bis dato angebotenen Häuser haben uns nicht so richtig gefallen - schliesslich muss es "Klick" machen. Letzte Option: Viebrockhaus (mit einem freien Architekten wollten wir aus o.g. Gründen nicht bauen).

Also am 03.08.2011 einen Termin mit Herrn Gadewoll gemacht... Schon nach wenigen Minuten waren wir uns sicher, dass genau DAS unser Mann für unser Traumhaus ist! Er kannte ja durch unsere Nachbarn unseren Bebauungsplan und hatte sich bestens auf den Termin vorbereitet... Wir jammerten ihm 1 Stunde die Ohren voll bis er völlig unerwartet ein Referenz-Jette-Joop Haus aus dem Hut zauberte und meinte: "Das würde gehen!" Uahhhhhh... es hat sofort bei uns beiden Wummmms gemacht, das war Liebe auf den ersten Blick!
Mit dem Foto fing alles an...
Bis auf die Farbe passte wirklich alles! Die Form, die Größe, der Gesamteindruck und vor allem der Preis (so hofften wir). Also gleich mal flux mit Herrn Gadewoll alles zusammengestellt, damals noch sehr großzügig mit Keller und allem pipapo was ging :-) Jaja... so naiv waren wir auch mal :-) Er meinte, er macht uns das Angebot fertig und mailt es uns zu... Als wir eine Stunde später zuhause ankamen war das Angebot bereits in unserer Mailbox - das ging fix! Alles super, nur der Preis war noch nicht optimal.

Also am 05.08.2011 wieder hin zwecks intensiver Kellerberatung und Preisreduktion. Die Beratung war 1a, Herr Gadewoll war während der Gespräche sehr kompetent uns auskunftswillig (auch was Kosten anging). Wir haben uns dann z.B. spontan gegen das Auswahl-Plus Paket entscheiden, weil wir eh eine Menge indivduell haben wollten (ausserhalb des Auswahl-Plus Paketes) - und Rummmms, wieder 30k € gespart. Es folgte ein Terminmarathon und wir hatten schon fast ein schlechtes Gewissen weil wir den Mann von nun an täglich in Beschlag genommen haben ;-)

Sogar einen eigenen Parkplatz hatten wir ;-)
Am 11.8., 18.8. und 23.8. musste Herr Gadewoll also nochmal mit uns persönlich vorlieb nehmen. Wir haben den guten Mann gelöchtert bis nix mehr ging, er blieb hingegen völlig souverän, geduldig und cool...Am 23.8. waren dann all unsere Fragen beantwortet, der Preis stimmte und wir gaben Herrn Gadewoll respektive Viebrockhaus das "JA-Wort" :-)

Ja - ich will...
... und ich will natürlich auch

Zusammenfassend sei gesagt, dass wir Herrn Gadewoll durchweg die Note 1 geben würden. Kompetenz, Schnelligkeit, Freundlichkeit, Menschlichkeit, Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit und Nachbetreuung haben absolut gestimmt. Er war von allen bis dato erlebten Verkaufsberatern (und das waren eine Menge) mit Abstand der Beste. Ein tolles Gefühl hatten wir an dem besagten 23.08.2011 - welches uns bis heute nicht verlassen hat. Rückblickend sei noch gesagt, dass alles "versprochene" auch eingehalten wurde und wir  noch ein paar nette Features on top bekommen haben :-).

Ein generellen Kritikpunkt können wir an dieser Stelle doch platzieren (das betrifft nicht nur den Verkaufsberater, sondern auch noch alle folgenden Stationen): Hinsichtlich der Wärmepumpe und dem gesamten dahinterstehenden Sanitär-System konnten unsere Fragen lange nicht beantwortet werden. Gerade das Thema "Wie lange kann ich mit dem vorhandenen Wasserspeicher duschen und wie lange dauert es, bis das Wasser wieder warm wird?" stand noch nach Baubeginn im Raum und verunsicherte uns... zuerst klingt es banal, kann aber ganz schnell wichtig werden - und auch teuer! Denn wer will schon in seinem neuen Haus auf die Uhr gucken um abschätzen zu können, wie lange das Wasser noch warm ist?! Aber auch das konnte dann irgendwann zufriedenstellend geklärt werden - wir können nach Herzenslust mit warmen Wasser Duschen ohne auf die Uhr zu schauen!

Also, "vielen Dank für die tolle Beratung "sei an dieser Stelle gesagt... aber jetzt ging das Abenteuer erst richtig los :-)

Samstag, 2. Juni 2012

Unser traumhaft schönes Eingangspodest ist da

Schlag auf Schlag ging es gestern und heute weiter - und das im wahrsten Sinne des Wortes (aber dazu später mehr). Am vergangenen Mittwoch wurden ja nach 12 Wochen Lieferzeit endlich unsere Granitplatten für das Eingangspodest geliefert. Mit großer Vorfreude sollte das Podest dann zum Wochenende durch unseren GaLa-Bauer fertiggestellt werden. Als wir gestern gegen Abend nach Hause kamen, konnte man die Optik des Podestes bereits in Grundzügen erahnen...

Die Silhouette des Granitpodestes

Unser GaLa-Bauer verabschiedete sich gestern mit den Worten, dass er "morgen früh gegen halb 7h weitermacht". Prima, Spitzenklasse - dann wirds ja tatsächlich am Samstag fertig! Der Paukenschlag kam dann heute morgen um 6.45h, als Dani und ich vor Schreck aus dem Bett gefallen sind (unser Schlafzimmer befindet sich direkt über unserem Eingang, also unmittelbar über dem Podest). Was ist passiert? Unser Gärtner ist mit schwerem Stampf- und Rüttelgerät aufgefahren um das Kiesfundament unter den noch zu verlegenden Granitplatten möglichst gewaltvoll auf eine minimale Dichte zusammenzupressen - sonst würden die Granitplatten keine feste Unterlage haben und sich ggf. absenken und verschieben. Die "Stampfmaschine" schlug ca. im 5 Sekunden Takt mit einer brachialen Gewalt auf diesen besagten Kies ein, dass unser gesamtes Haus wackelte, der stumpfe Schlagton ging durch "Mark und Bein"... Ein unheimlich "sanftes" Gefüh so aus dem Bett gerissen zu werden, zumal wir gestern Nacht noch den Horrorthriller "Buried - Lebend begraben" gesehen haben und die Anfangsszene in diesem Film ungefähr diesem Schlagton samt Gewackel entsprach... Kurz aufgerappelt und gemerkt, dass wir nicht in einem Sarg lebendig begraben sind und keine Panzer über uns drüber rollen - ich würd sagen: Glück gehabt ;-)

Es ist bloß unser GaLa-Bauer der in aller Herrgottsfrüh fleissig unserem Wunsche nach Fertigstellung des Granitpodestes nachkommt... Just in diesem Moment hätten wir ihn natürlich gerne zutiefst beleidigt und alles nach ihm geworfen, was im Schlafzimmer gerade so rumlag - denn immerhin war es nichtmal 7h und wir hatten eine extrem arbeitsreiche Woche. Wir taten es nicht, denn die Erleichterung nicht in diesem o.g. Sarg zu sein überwog :-)... Als wir dann gegen 10h die Tür öffneten war uns klar das sich der Lärm gelohnt hatte!

Montage des Podestes

Immer feste mit dem Gummihammer druff :-)
Auch hier ist Präzision gefragt...
Den Naturstein aus dem oberen Foto, welcher das Podest an der Front abgrenzt, haben wir übrigens wieder entfernen lassen - dieser war zuviel des Guten. Dafür reichen jetzt unsere Betonsteine in Originalgröße direkt ans Podest, was wesentlich stimmiger und "gewollter" aussieht. Gelungen ist auch, dass die Granitsteine des Podestes die gleiche Größe und somit auch im gleichen Muster gelegt wurden, wie unsere Garagenauffahrt und unsere Wege. Das haben Dani und unsere GaLa-Planerin einfach perfekt ausgemessen und super ausgesucht :-)

Noch leicht nass vom säubern (und die Fußmatte muss natürlich noch weg)...
...und einfach traumhaft schön (also Dani, Podest & Haus :-)
Gegen Nachmittag war das Ergebnis dann in seiner vollen Pracht zu sehen. Es hat sich wirklich gelohnt das Podest gleich bei der anfänglichen Hausplanung mit zu berücksichtigen (was sehr wichtig wegen der Haushöhe ist - an dieser Stelle hatten wir einen super Support von unserem Viebrock/Thöle Bauleiter und unserem Tiefbauer). Das Podest ist jedenfalls ein absoluter Blickfang und wertet nicht nur den Eingangsbereich, sondern das Haus in seiner gesamten optischen Wirkung nochmal massiv auf...

Unser Fazit für morgen: Es ist Ausschlafen ohne Monsterstampfer oder Rüttler angesagt :-)

Welcome to the Jungle - oder - Die Bambushecke

Der Titel umschreibt eigentlich alles, denn jetzt kommt ein auch von Exotic & Urlaubsfeeling in unseren Garten. Wir waren heute auf großer Tour mit unserer GaLa-Planerin und haben uns u.a. nach Bambuspflanzen für unseren separaten Whirlpoolbereich ausgesucht. Also kurzum einen großen Hänger an ihren Tiguan gespannt und los ging es zum Großhändler...

Gartenplanung inkl. Bambushecke
Wir benötigen 9,5 Meter Bambushecke für die Ostseite und 5,5 Meter groberen Bambus (sprich mit dicken Bambusrohren, wie man es aus dem Blumenladen oder gar Dschungel kennt :-) Die Bambushecke soll quasi als Sichtschutz zum Nachbarn dienen. Zudem wird unser Nachbar dort noch einen kleinen Maschendrathzaun ziehen müssen, weil dieser einen Schwimmteich plant. Setzt er den Zaun im jetzigen Stadium, kann dieser durch den Bambuswuchs optisch verschwinden. Da wir herovorragend mit unseren Nachbarn auskommen haben wir bereits alles geklärt und beide Parteien sind bester Laune... Der grobere Bambus soll an der Garagenseite die mächte weiße Garagenrückseite etwas verdecken und von unten angestrahlt werden. Das gibt bestimmt das richtige Urlaubsfeeling wenn wir irgendwann mal in unserem Whirlpool liegen :-)

Genau DIE Bambushecke soll es sein
Bambushecke Fargesia murieliae.... Ahja!

Für die 9,5 Meter benötigen wir 19x Fargesia murieliae (oder so ähnlich), sprich 2 Bambuspflanzen pro lfd. Meter. Vorteil dieser Hecke ist, dass sie sehr dicht ist und gerade nach oben wächst - und das jedes Jahr ca. 15% der eigenen Größe. Unsere Fargesia ist ca. 150cm hoch, so dass wir in 1-2 absolute Blickdichte haben... bei 250-300cm ist dann schluß, höher wird das Vieh nicht ;-)

Einmal bitte aufladen :-)
Der grobe Bambus gestaltet sich dann wesentliuch schwieriger, denn dieser benötigt für den Wurzelschlag und für den Wachstum einen Radius von 3 Metern! 3 Meter? Wir haben gerade mal 1 Meter Platz zwischen Holzdeck und Garagenwand... Also ist Umplanen angesagt. Unsere GaLa-Planerin hat auch schon gleich ein paar Spitzenideen gehabt, welche sie uns aufgrund von jetzt bereits geschlossener Gärtnereien (Samstag 16h) nächste Woche präsentieren wird - man darf gespannt sein.

Zuhause angekommen gings dann gleich ans Einpflanzen und Voilá, hier das Ergebnis:

Und jetzt schön schnell möglichst dicht und hoch wachsen :-)
Urlaubsfeeling inklusive!
Welcome to the Jungle... oder wie wir es als absolute Margaritaville-Fans zu sagen pflegen:
It´s 5 o´clock somewhere :-)