Mittwoch, 7. Mai 2014

Jahresinspektion der Küche

Es gibt einfach Themen die schiebt man gerne vor sich her, dazu gehören z.B. ungeliebte Arbeiten oder subjektiv lästig erscheinende Termine (Zahnarztbesuche ;-)... Nun gut, ganz so schlimm ist es dann bei unserer aktuellen "Küchenproblematik" zwar nicht - aber dennoch, uns fiel seit einigen Monaten in unserer Küche auf, dass sich die Spaltmaße und dadurch auch die Schranktüren immer mehr verzogen haben. Schick ist anders...

Spaltmaße und Schranktüren zum "Verziehen" gibt´s ja genug...
Hier ist ein deutlicher Verzug erkennbar
Und irgendwie hing nach ein paar Monaten jede Schranktür so wie sie wollte...

Das sich die Schranktüren verziehen hat in unserem Fall im übrigen nichts mit der Qualität der Küche zutun, sondern eher damit, dass sich ein neugebautes Haus in den ersten Monaten noch "setzt". Auswirkungen hat dieser Setzprozess also nicht nur im OG (oberflächige Risse der Tapete in den Ecken der Gauben) sondern auch in der Küche.

Mit dieser "Optik" kann man zwar Leben, aber es sieht einfach unschön aus und wird der schicken Küche auch nicht gerecht. Aber dennoch, aus o.g. Gründen schoben wir die Terminierung mit den Küchenmonteuren zwecks Wartung immer wieder nach hinten, entweder aus Zeitmangel oder einfach aus der Motivationslosigkeit heraus, an einem Arbeitstag auf Monteure zu warten und so lange zu verweilen, bis diese fertig sind... Dann war es aber soweit, durch Zufall trafen wir vor einigen Tagen unseren Küchenverkäufer und sprachen diesen promt darauf an. Der amüsierte sich darüber das wir die Jahresinspektion unserer Küche jetzt nach 2 Jahren erst in Anspruch nehmen - naja, besser spät als nie.

Und heute morgen war es dann soweit, wir waren um 8h gleich als erstes terminiert und ein freundlicher Monteur machte sich sofort an die Arbeit.

Da wurde neu justiert, geschraubt und gerichtet...
...bis alles wieder gerade und stimmig war!

Nach einer Stunde war es dann soweit und unsere Küche sah wieder schick aus! Und sooo schlimm war es dann mit der Warterei doch nicht, ganz im Gegenteil! Bei einer entspannten Tasse Kaffee anderen bei der Arbeit zuzusehen hat ja schließlich auch was ;-)

Aus "schief" mach "gerade"
Jetzt haben wir wieder Ruhe und hoffen, das sich das Haus nun genug gesetzt hat!

Und das Beste an der Geschichte: Eine Jahresinspektion schien im damaligen Preis unserer Küche inklusive zu sein und hat uns somit heute nichts gekostet. Glück gehabt :-)

Samstag, 26. April 2014

2-jähriges Traumhausjubiläum

Exakt heute vor 2 Jahren war ein denkwürdiger Tag - denn am 26.04.2012 hat unsere Hausübergabe mit Viebrock stattgefunden. Ein absoluter "Magic-Moment" im Leben an den wir sehr gerne zurückdenken und nacher natürlich noch drauf anstossen werden :-)



Obwohl schon soviel Zeit nach Hausfertigstellung verstrich erfreut sich unser Blog immer noch größter und nie dagewesener Beliebtheit, wir haben teilweise mehr als unglaubliche 600 Besucher am Tag! Wahnsinn! Vielen Dank für die ganzen Klicks und die zahlreichen Mails, es macht uns immer noch große Freude "frische" Bauherren mit Tipps und Tricks zu versorgen. Es gibt sogar Tage, an denen wir uns dann am liebsten ins Auto setzen würden um nach Fallingbostel zu Viebrock zu fahren - um gleich nochmal zu bauen ;-)

In diesem Sinne, Euch allen einen guten Start in die "Sonnen-Garten-Grill-Saison"...

Donnerstag, 24. April 2014

Veredelung der Multibox: Der weitere Innenausbau

Wie bereits angekündigt sollte im Frühjahr der Hauptraum unserer Multibox noch mit OSB Platten verkleidet werden. Neben der Optik wollten wir auch noch diverse Regale, Halter, etc. an die Wand schrauben, und das ging vorher im "rohen" Zustand nicht bzw. nur bedingt.

An vorderster Front mit dabei war natürlich Marc´s Papa, der die Arbeiten plante und auch ausführte. Bevor es richtig losgeht, muss allerdings noch die vorhandene Fuge zwischen Ring-Fundament, Garagenwand und Pflasterung mit Fugenmörtel geschlossen werden. Nur dann können die OSB Platten vernünftig aufliegen und z.B. ein etwaiges Eindringen von Feuchtigkeit verhindert werden.

Ein astreiner Abschluß mit Fugenmörtel
Nach gut 24 Stunden war der Mörtel steinhart
Jetzt kann die eigentliche Arbeit beginnen...
Nach Aushärtung des Mörtels rasch in den Baumarkt um die OSB Platten zu kaufen und zuschneiden zu lassen. Zudem musste noch etwas Elektrik besorgt werden, da zum einen der Apparat / Kasten des Garagenöffners später auf die neuen OSB Platten versetzt werden musste, zudem wollten wir auch noch 2 weitere Steckdosen "unter Putz bzw. unter OSB" im Hauptraum der Multibox haben.

Gestartet wurde dann mit den Vorbereitungen für die Elektrik was soviel bedeutete wie "Strippen vom Hauptstromkasten" ziehen - siehe hier:

Kabel ohne Steckdose (noch)
Sieht kompliziert aus - ist es aber nicht

Zur Sicherheit damit keine Feuchtigkeit durchkommt, wurde auf den mittlerweile 4 Tage getrockeneten und steinharten Fugenmörtel ein schmaler Streifen spezieller Teerpappe gelegt - hier liegen ja nach Montage die OSB Platten auf. Nasse OSB-Wände sind somit so gut wie ausgeschlossen, da keine Feuchtigkeit von unten durchziehen kann. Das hoffen wir zumindest ;-) Abstehende Überreste der Teerpappe wurden nach Abschluß der Arbeiten dann mit einem Cutter abgeschnitten.

Keine Schimmelgefahr: Teerpappe hält die Feuchtigkeit draußen

Jetzt ist die Montage der OSB Platten an der Reihe. Diese wurden, wie in unserem hinteren Raum der Multibox, mit dem Holzständerwerk der Multibox fest verschraubt.

OSB Platte fixieren - festschrauben - fertig
Gut zu sehen: Die beiden Steckdosen "unter Putz"
Jetzt noch die zweite Wand fertigstellen...
...was problemlos zu bewältigen war!

Einen wichtigen Punkt dürfen wir nicht vergessen: Die Belüftung!
Diese darf natürlich nicht durch die OSB Verkleidung eingeschränkt werden - d.h., die Platten sollten nach Möglichkeit nicht bis direkt unters Dach geschraubt werden. Die Multibox braucht ja schließlich noch Luft zum Atmen.

Genug Abstand zum "Atmen"
Nach 2 Tagen war alles fix-und-fertig! Wir sind richtig zufrieden mit dem Ergebnis, die OSB Platten sehen klasse aus! Achja, unter den Platten haben wir uns gegen eine Dämmung entschieden, da unsere Multibox eh nicht beheizt ist.

Sieht aus als müsse es so sein
Auf dieser Seite fehlen noch die Regale
Heute werden wir noch Abstimmen wo die Regale hinkommen damit diese in Kürze montiert werden können. Wir freuen uns schon auf den dadurch gewonnenen Platz... Fotos von dem komplett fertigen Ergebnis folgen dann in Kürze.

Donnerstag, 17. April 2014

Einmal Garten umgraben bitte...

Alle Umgrabearbeiten im Garten sind grundsätzlich erstmal unschön und anstrengend, da wünscht man sich gerne einen Dritten der diese übernimmt oder zumindest mithilft. Normalerweise... Nicht so in unserem Fall, denn in der Zeit, in der unser Mähroboter nicht Einsatz war (November - März), haben wir einen permanenten ungebetenen Dauergast "unter" unserem Garten gehabt. Dieser hat sich richtig Mühe gegeben sich bei uns unbeliebt zu machen, denn mit was für einer nichtendenwollenden Motivation und Durchschlagskraft er unseren Garten umgegraben hat ist schier unfassbar... Wir hatten quasi ein neues Haustier, genauer gesagt einen Maulwurf.

Lacht der uns etwa aus ;-) ?

Hier die ganze Geschichte in Kurzfassung: Als unser Gärtner unseren Garten angelegt hatte fragte dieser, ob wir eine sogenannte "Maulwurfsperre" installieren wollen. Maulwurf-was? Nie gehört, zudem recht teuer zumal die Garantie, dass ein Maulwurf kommt, ja nicht wirklich gegeben war. Klar, damals waren wir noch naiv!... Dann gingen die Monate ins Land, unser Garten wuchs und unser Mähroboter war fleissig. Toll, kein Maulwurf und dazu noch ne Menge Geld gespart.

Dann wich der Herbst und das Gras stockte mit dem Wachstum - Allerhöchste Zeit unseren Mähroboter einzumotten und in seinen wohlverdienten Winterschalf zu schicken... Keine 3 Wochen später, und der erste Erdhügel mit sage und schreibe 30 Liter Masse lächelte uns an! Nein - ein Maulwurf!!!

Riesengroße Maulwurfhügel
Was tun? Maulwürfe stehen unter Naturschutz und schließlich wollen wir dem kleinen ja nicht zu Nahe treten... 2-7 Maulwurfhügel haben wir wöchentlich entfernt und wir hatten so langsam das Gefühl, dass unsere Rasenfläche komplett unterhöhlt ist. Dann kam gottseidank der Winter und wir hofften, dass der Maulwurf jetzt Pause macht - soweit die Theorie...

Kalt war´s
Was sehen wir da durch die Schneedecke?
Der Bursche lässt nicht locker!

Wir fieberten also dem Tag entgegen an dem unser Mähroboter "Gardi" wieder in den Einsatz geht. Die Geräusche scheinen den Maulwurf zu stören, weshalb wir vor der Mähpause nie einen solchen hatten... Doch der Kollege verzog sich von alleine, 2 Wochen bevor wir "Gardi" rausholten war er auf einmal weg. Wir hoffen das er jetzt auf der Pferdewese sein Unwesen treibt und nicht von einem größerem Vogel, die es bei uns zuhauf gibt, weggeschnappt wurde. Der Arme...

Ein paar "Andenken" hat er uns jedoch hinterlassen, hier ist nachpflanzen angesagt...

Verbliebene kahle "Bombenkrater" der Maulwurfhügel

Im Nachgang denken wir, dass sich eine Maulwurfsperre wohl doch gelohnt hätte... aber hinterher ist man ja immer schlauer ;-) Was solls wir freuen uns auf sonnige Tage in unserem Garten...

Donnerstag, 9. Januar 2014

Verbrauchswerte & Jahresfazit NIBE F755

Vorab wünschen wir allen Lesern unseres Blogs ein frohes neues Jahr - und allen zukünftigen Bauherren natürlich viel Glück und Erfolg beim anstehenden Bauprojekt!

In den letzten Tagen, speziell zum Jahreswechsel, erreichten uns sehr viele Zuschriften zum Thema "Wärmepumpe & Verbrauch" - und nach 12 Monaten können wir jetzt ein weiteres Fazit ziehen. Dazu sei gesagt, dass wir zwar kostenbewusst geheizt haben, allerdings auch mal fünfe haben gerade sein lassen. Hätten wir etwas mehr acht gegeben, hätten wir sicherlich noch 25% Warmwasser- und Heizkosten sparen können.Aber was solls, wir haben´s halt gerne warm im Haus und beim Duschen wollen wir ja auch nicht permanent auf den Stromzähler schielen :-)

Unser Verbrauchsprotokoll für 200m² beheizte Fläche mit Fußbodenheizung inkl. Warmwasser
(NIBE F755 ohne Aussenmodul):

 
Monat Januar 2013
HT: 855 kw/h
NT: 287 kw/h


Monat Februar 2013
HT: 1092 kw/h
NT: 197 kw/h


Monat März 2013
HT: 1187 kw/h
NT: 324 kw/h


Monat April 2013
HT: 244 kw/h
NT: 88 kw/h


Monat Mai 2013
HT: 207 kw/h
NT: 81 kw/h


Monat Juni 2013
HT: 119 kw/h
NT: 56 kw/h

Monat Juli 2013
HT: 96 kw/h
NT: 38 kw/h

Monat August 2013
HT: 88 kw/h
NT: 38 kw/h

Monat September 2013
HT: 152 kw/h
NT: 63 kw/h

Monat Oktober 2013
HT: 216 kw/h
NT: 85 kw/h

Monat November 2013
HT: 516 kw/h
NT: 186 kw/h

Monat Dezember 2013
HT: 595 kw/h
NT: 202 kw/h


Gesamt HT: 5367 kw/h x 0,21€ = 1.127,07€
Gesamt NT: 1645 kw/h x 0,17€ = 279,65€ 

Gesamtkosten pro Jahr: 1.406,72€
Gesamtkosten pro Monat: 117,23€

Wir hatten zwar bislang einen sehr milden Winter, dafür hat es uns Anfang des Jahres richtig kalt getroffen - bei uns lag sogar Ostern noch Schnee! Deshalb sehen wir die Werte jetzt mal als repräsentativ und sind damit sehr zufrieden! 

Klar, es gibt sicherlich noch effizientere und noch bessere Lösungen (wie immer im Leben ;-) aber wir sind mit den Verbrauchswerten sehr zufrieden. Die Wärmepumpe hat ja auch noch andere Vorzüge, uns gefällt das Umluftsystem sehr gut (immer frische Luft in den Räumen) zudem ist die Lösung halt wirklich sehr sauber und nimmt nicht viel Platz weg. Auch hatten wir keinerlei Probleme mit der WP, die in der Bedienung wirklich kinderleicht ist.

Wollen wir nur hoffen das die Stadtwerke nicht wieder den subventionierten WP-Strom erhöhen... Um dem aus dem Weg zu gehen denken wir mittel- langfristig über eine recht flache Photovoltaikanlage auf unserer Garage nach, aber das nicht in diesem Jahr.


Nähere Infos zur NIBE F750 (F755):

Mittwoch, 11. September 2013

Resysta-Sanierung fehlgeschlagen

Mit einer sehr großen Erwartungshaltung sollte irgendwann zwischen Juli und Ende August seitens Resysta unser Resystadeck farblich saniert werden. Nach diversen Terminverschiebungen war es dann am 27.August 2013 endlich soweit und Resysta schickte ein ausgewiesenes Expertenteam zu uns.
Aber warum eigentlich "Sanierung", das Deck ist doch gerade mal 1 Jahr alt? Kurze Info zum Hintergrund: Nach Verlegen des Decks durch unseren GaLa-Bauer im Sommer letzten Jahres kam es immer wieder zu Problemen mit der "Farbgebung". Wir haben quasi 2 Resystadecks, zum einen das ca. 50m² zentrale Terrassendeck und das kleinere ca. 25m² große, etwas Abseits liegende "Pooldeck".



Visualisierter Gartengrundriss
Zurück zum Thema - Nach den Verlegearbeiten sollte das Deck mit unserer Wunschfarbe (original Resysta: Siam Teak) gestrichen werden. Unser GaLa-Bauer wollte damals zuerst das große und dann das kleinere Deck streichen. Gesagt getan, zur Sicherheit (da es sich um ein völlig neues Produkt handelte) nochmals die Anleitung von Resysta zu Hand genommen und dann gings los. Wir waren dabei und können bestätigen, dass exakt nach Anleitung gestrichen wurde (und nur mit original Resysta Equipment).Die Wetterbedingungen waren an diesem Sommertag 2012 ideal, also bewölkt, um die 20 Grad und leichter Wind... Nach Auftrag der ersten Farbschicht war das Deck hellbraun-fleckig, nach dem empfohlenen 2.Anstrich war es dunkelbraun, nahezu schwarz! Den 2.Anstrich stoppten wir dann, sonst hätten wir das Hauptdeck eher als Tanzfläche für Death-Metal Veranstaltungen nutzen können, aber nicht als Gartenterrasse für entspannte Sommertage (nicht das wir was gegen Death-Metal haben, aber bitte eben nicht im Garten).
  
Da war die Siam Teak Farbe noch nicht ganz trocken und es zeichneten sich bereits Flecken ab
Nach zweitem Anstrich waren die ersten Bretter dunkelbraun
Dieser Farbton hat mit Siam Teak nichts zutun
Wir kontaktieren Resysta und diese haben uns dann für das kleinere Deck eine alternative Resysta-Farbe empfohlen. Diese soll dem Farbton "Siam Teak" entsprechen aber eben deckender sein - so das z.B. die Fleckenbildung ausbleibt und auch für etwas ungeübte Handwerker einfach aufzutragen ist (allerdings ist unser GaLa-Bauer nicht ungeübt und hat schon zig Holzdecks gelegt und gestrichen). Diese Farbe nannte sich "Siam Deckend C58". Unser GaLa-Bauer wagte dann an einem Spätsommertag mit idealen Bedingungen den Versuch, das kleinere Deck zu streichen - er baute extra noch einen Pavillon über dem Deck auf um 100% sicherzustellen, dass keine externen Einflüsse das Ergebnis beinträchtigen können... Nach direktem Farbauftrag sah das Ergebnis gut aus, bis die Farbe trocknete. Diese dunkle Farbe war nicht nur übersäht mit Flecken, sondern kam der o.g. Death Metal Tanzfläche gleich. Unfassbar, unser Deck war ein farblicher Albtraum aus einem Potpourri dunkler hässlicher Farben, die nicht im entferntesten was mit Siam Teak zutun hatten. Eine Katastrophe... Resysta empfahl uns daraufhin ein Expertenteam, welche Sanierungsspezialisten sind und das Deck wieder hinkriegen. Die Kosten sollten wir natürlich tragen... Allerdings gab das Wetter eine Sanierung nicht mehr her und wir sollten bis Frühling 2013 warten.
 
Hat mit Siam Teak ebenfalls nichts zutun

Wir dachten die optische Katastrophe hatte bislang seinen Höhepunkt erreicht - aber wir irrten. Vorab muss gesagt sein, dass Resysta seine Wurzeln ursprünglich im Maritimen Bereich hat und u.a. auf Yachten und Pools das Material verlegt wird. Also sollte ja Wasser, Wind und Witterung dem Material nichts anhaben (so wird es auch beworben)... Bereits nach 4 Monaten platzte die Farbe punktuell von unserem Deck wieder ab, und das auf eine ganz merkwürdige Art und Weise! Einige Bretter bleiben komplett verschont und andere Bretter haben sich fast komplett abgeschält. Wie geht das? Mit unserem Pool kann das nichts zutun haben, denn dies betrifft auch Bretter, die nicht mit dem Poolwasser in Berührung gekommen sind.

Bereits nach 4 Monaten platzte die Farbe punktuell wieder ab
Nahaufnahme der abgeplatzten Farbe

Im Frühjahr eignete sich das Deck nicht mal mehr als Tanzfläche für Death-Metal Veranstaltungen, denn es war übersäht mit hellbraunen Stellen abgeplatzter Farbe. Ein absolut unhaltbarer Zustand und eine völlig neue Situation für uns. Uns war erneut klar das unser GaLa Bauer daran keine Schuld haben kann, denn die die Farbe platzt an einigen Stellen komplett ab, auf anderen Brettern widerum haftet diese bombenfest.


Anblick unserer Terrasse

Also musste wieder Resysta her und am 17.06.2013 hat unser Resysta-Hauptansprechpartner wieder den Weg nach Garbsen auf sich genommen. Er war selber etwas verwirrt über den farblichen Zustand unseres Decks, denn sowas hätte er vorher in der Form noch nicht gesehen. Nach einiger Zeit und genauerem Hinsehen tippte er darauf, das die Resysta-Farbe wohl einen Frostschaden erlitten hatte (nicht auf dem Deck, sondern bereits beim Befüller), was dann zu derartigem Abplatzen und farblichen Unterschieden geführt hat... Diese Aussage fanden wir sehr fair, denn ich bin mir sicher das jeder Gutachter dieser Welt keinen Arbeitsfehler sondern einen Materialfehler festgestellt hätte. Uns wurde angeboten, dass Deck mit einer "Expertentruppe" noch vor Ende August zu sanieren - und jetzt kommts - notfalls auch das Deck mit neuem Material neu zu verlegen (falls die alte Farbe sich nicht komplett ablösen lassen sollte). Das war ein Angebot, klasse! Wir waren begeistert!

Von dieser Beständigkeit sind wir eigentlich auch ausgegangen...
Schönes Werbeversprechen :-)
Und jetzt sind wir wieder bei unserer "Erwartunghaltung" vom Posting-Anfang angekommen. Wie schon geschrieben, am 27.August 2013 kam das Resysta Experten Team extra aus Wuppertal zu uns. Zwei sehr freundliche Männer mit jeder Menge Erfahrung und Fachwissen. Wir hatten keinen Zweifel, wenn die das nicht schaffen, dann schafft das keiner. Die Wetterbedingungen waren ideal (Wolken, leicht windig, ca. 20 Grad) um die angedachten Sanierungsmaßnahmen umzusetzen. Zuerst sollte die noch verbliebene alte Farbe via Hochdruckstrahler runter vom Deck (gut das wir das Deck damals nicht mit 2k Lack versiegelt hatten), zudem wurde der Resysta "PLF Powerlöser" zur Hilfe genommen. Das klappte an einigen Stellen hervorragend, an anderen Stellen gar nicht. Auf dem kleinen Deck ergab sich ein Phänomen welches sicher nicht mal Uri Geller klären kann: Der Zebrastreifen-Effekt! Wie kann es sein das eine Reihe von Resysta-Brettern, welche mit der gleichen Farbe in einem Arbeitsgang gestrichen worden sind, komplett unterschiedlich auf die Farbentfernung reagieren - und dann auch noch so extrem? Das war selbst den Resystaexperten völlig unerklärlich...

Abtragen der alten Farbe (gelang nur punktuell)
PLF Powerlöser wurde zur Hilfe genommen (mit mäßigem Erfolg)
Der mysteriöse Zebra-Effekt: Warum reagiert das Material so unterschiedlich?
Zebra von der Seite...
Detailaufnahme nach versuchter Farbentfernun
Beides damals mit selber Farbe gleich gestrichen und heute versucht die Farbe mit der gleichen Technik abzutragen
Ernüchterndes Ergebnis nach Farbabtrag
Auch der Versuch neue Farbe aufzutragen scheiterte... Nicht weil es die beiden Resysta-Profis nicht konnten, ganz im Gegenteil, die waren wirklich äusserst Pfiiffig - sondern weil das Material nicht so reagierte wie wir es uns vorgestellt haben... Wie kommt sowas? Wir hatten zufällig noch ein paar jungfräuliche und unbehandelte Reservebretter von Resysta in der Garage, welche wir dann holten um auf diesen mal Probezustreichen. Es fiel sofort auf: Der Farbton des Querschnittes der beiden Bretter ist unterschiedlich. Daraus lässt sich schliessen, dass nicht nur die gelieferten Resysta-Farben einen unterschiedlichen Qualitätsstandard hatten (wie bereits gesagt, eine Farbe hatte wohl einen Frostschaden), sondern auch die Resystabretter. Die beiden Bretter wurden dann mit der gleichen Technik und der gleichen Farbe vor Ort gestrichen - und siehe da, die Farbe wurde unterschiedlich aufgenommen aber das Ergebnis war verschieden.



Erneuter Versuch des Farbauftrages seitens Resysta Experten
Ergebnis: Die Farbe wird unterschiedlich angenommen

2 vermeintlich gleiche Resystabretter im Profil...
...und die beiden Bretter mit unterschiedlichem Ergebnis  nach Farbauftrag durch Resysta Experten

Fazit:
Letztendlich kommen wir als Laien zu dem Rückschluss, dass bei uns wohl eine Verkettung von unglücklichen Umständen vorliegt - allen voran die durch Frost beschädigte Resysta Farbe welche bereits beim Hersteller / Abfüller oder Zwischenhändler den Frostschaden erlitt. Warum die Resystabretter darauf jetzt so unterschiedlich reagierten bleibt wohl ein Rätsel.


Im Prinzip ist uns die Ursache jetzt auch egal denn Resysta hat sich nun gemeldet und zugesichert,  dass sie das komplette Deck nächstes Jahr im Frühjahr (April 2014) komplett austauschen (!!!) und in unserer Wunschfarbe Siam Teak im verlegten Zustand neu streichen werden. Sie wollen uns beweisen, dass es spielend einfach funktioniert und das Resultat dann so sein wird, wie es auch Resystaseitig online und in deren Prospekten angepriesen wird (und wofür Resysta bereits mehrfach prämiert wurde). Das war vor 2 Jahren im übrigen einer der Hauptgründe warum wir uns für Resysta entscheiden hatten...

Wir finden das eine absolut faire Geste von Resysta und sind sehr gespannt, was in knapp 6 Monaten passieren und wie das Ergebnis aussehen wird. Auf jeden Fall halten wir Euch hier auf dem Laufenden...

Freitag, 2. August 2013

Mallorca oder Malediven? Der Urlaub wird im Zuhausehaus gemacht!

Juli / August 2013: Die Sonne regiert Deutschland - nach dem ausgefallenen Sommer 2012 und dem ebenfalls ausgefallenen Frühling 2013 können wir endlich unser Haus samt Garten im warmen geniessen! Da stellt sich für uns gar nicht erst die Frage, ob wir in den Sommerurlaub fahren, denn bei den Temperaturen ist es zuhause wirklich am schönsten ;-)


Wir haben natürlich jetzt auch die optimale Gelegenheit unser Viebrockhaus auf "Wärmetauglichkeit" zu untersuchen - denn die Dämmung soll ja im Sommer für angenehm kühle Räume sorgen. Das tut sie auch, wenn man sich an gewisse Regeln hält:

1.) Morgens & Abends Stosslüften inkl. Durchzug (nicht den ganzen Tag Fenster auf Kipp)
2.) Rolläden auf der Sonnenseite möglichst runterlassen um direkte Einstrahlung zu verhindern
3.) Luftzirkulation der Wärmepumpe bei Aufenthalt im Haus (Abends) erhöhen - sorgt für frische Luft
4.) In "Tropennächten" lassen wir die Fenster im Schlafzimmer hinter den Rolläden leicht geöffnet

Bei Aussen-Temperaturen über 30°C am Tage und über 20°C in der Nacht kann man sich also ohne weiteres im Haus bei angenehmem Raumklima aufhalten. Natürlich ist es warm, aber es ist Sommer und das gehört einfach dazu :-) Das haben wir in unserer alten Wohnung (neueren Baujahres) und anderen neuen Häusern schon ganz anders erlebt. Den Test hat Viebrock also souverän bestanden.

Aber wer will sich bei dem Wetter (ausser zum Schlafen) schon im Haus aufhalten? Dafür gibts doch einen Garten der auch immer mehr Form annimmt. Hier ein paar Impressionen...

Da hat es sich wer bequem gemacht :-)
Blick von der Pferdewiese
Frontalansicht Haus-Rückseite
Wellness Bereich :-)

Gesamtansicht
Damit man weiß wo´s lang geht :-)

Wie auf den Bildern (unschön) zu erkennen ist muss nur noch das Resysta-Deck "überarbeitet" werden. Dies soll lt. Resysta/Windhuk wohl in KW33/34-2013 passieren, wir sind gespannt und halten Euch auf dem Laufenden.

Dann hatten wir noch die einmalige Gelegenheit unser Haus von oben zu Fotografieren. Okay, wir wissen jetzt das Tauben unsere Dachgiebel besonders mögen ;-) - ansonsten ist auf den Bildern sehr schön die ausgefallene Zeltdachform mit den 4 Gauben zu erkennen.


Dani will hoch hinaus
Unser Haus aus ca. 8 Metern Höhe...
...und aus 15 Metern Höhe!

Das war es erst mal von uns, Euch allen noch einen schönen Sommer mit hoffentlich ganz viel Sonne :-)