Donnerstag, 18. Juli 2013

Feintuning im Garten, Dekoration und Whirlpoolarbeiten

Dieses Jahr haben wir uns noch einige Feinarbeiten im Garten vorgenommen. Es sollte gemütlicher werden und wir wollten speziell unseren Pflanzen mehr Beachtung schenken als letztes Jahr - da wir diese doch in einigen Punkten kläglich vernachlässigt haben.


Gartenarbeit: Vom Giessen bis Unkraut zupfen, jetzt ist alles dabei :-) Seit Frühling haben wir ein buntes Farbenmeer welches unseren Garten richtig schön macht. Das bedarf natürlich einer Menge Arbeit, aber es lohnt sich und der Wohlfühlfaktor steigt unermesslich! Wir haben jetzt auch gelernt das ein schöner Garten wirklich was tolles ist! Zeitlicher Aufwand pro Woche: ca.4 Arbeitsstunden (ohne Giessen).

Dani beim Unkraut zupfen

Lupinenbepflanzung

Der Rasen muss regelmäßig gedüngt werden damit er saftig grün aussieht

Mit "ROUNDUP" gegen lästiges Unkraut in den Steinrillen


Garagentür streichen: Unsere Garagentür zur Terrasse war leider mausgrau - anders konnte Multibox unsere Hörmann Tür nicht liefern. Rein optisch war das natürlich nicht so schön, da unsere gesamten Fenster- und Türrahmen doch anthrazit (RAL 7016) sind. Also kam Marc´s Papa - quasi unser Alleskönner - auf den Plan. Im Fachhandel wurde der passende Speziallack gekauft und dann konnte es losgehen. Vorher wurde die Tür noch ordnungsgemäß abgeschliffen, alles entsprechend abgeklebt und dann insgesamt 2x von jeder Seite gestrichen. Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen und wertet die Gesamtoptik des Gartens enorm auf!

Marc´s Papa streicht die Tür...
...und natürlich den Türrahmen

Sieht auch offen gut aus :-)


Dekoration: Hier ein paar Buddhas, da ein paar Laternchen und dann noch die entsprechende Wanddekoration. So langsam nimmt unser Garten Form an und wird richtig gemütlich.Wir haben dabei gemerkt das so eine Deko "wachsen" muss, alles auf einmal geht einfach nicht.

Ein Hawaiianisches Surfbrett bringt Atmosphäre in den Poolbereich

Die fertig lackierte Tür mit Hinweisschild :-)

Jetzt fehlt nur noch die Badehose, Musik und ein Drink!

Whirlpool / Wassertausch: Da war noch was... Genau, die Whirlpoolpflege. Viele Anfragen hinsichtlich Wartung und Pflege haben wir erhalten und kurzum sei gesagt - es ist alles ganz einfach und nimmt nicht viel Zeit in Anspruch (wenn man sich regelmäßig um die Pflege kümmert). Letzten Sonntag war nach 4 Monaten mal wieder ein Wasserwechsel von Nöten, d.h.:

1.) Wasser kompett ablassen
2.) Filter rausnehmen und reinigen (via Gartenschlauch)
3.) Silberion-Kartusche tauschen
4.) ACE Zelle Reinigen
5.) Poolbecken reinigen und Unrat entfernen (wenn Wasser draussen)
6.) Pool neu befüllen
7.) 2250g Salz hinzugeben und 10 Minuten durchspülen
8.) Kalkissen für 24 Stunden ins Wasser geben / Aufheizen
9.) Nach 24 Stunden Werte messen und dann saubers Wasser geniessen

Eine Pumpe von Hornbach saugt den Pool leer ;-)

Diese Filter sorgen für sauberes Wasser

Muss auch alle 4 Monate gewechselt werden: Die Silberion-Kartusche

Reinigung der ACE Zelle (mit Poolwasser und PH Senker)

Neubefüllung

...und geniessen ;-)
Die reine Netto-Arbeitszeit für den Wasserwechsel betrug ca. 75 Minuten. Die Kosten mit allem drum und dran belaufen sich auf ca. 100€. Das ist völlig in Ordnung wenn man bedenkt, dass das Wasser nur 3x im Jahr gewechselt werden muss. Für die sonstige Basispflege sollte man pro Woche im Schnitt 10-15 Minuten kalkulieren (PH- und Salzwerte messen und ggf. nachjustieren, alle 2 Wochen die Filter reinigen, je nach Verschmutzungsgrad Wanne und Cover-Shield reinigen...).

Genutzt wird der Pool übrigens (fast) täglich - im Winter sogar noch intensiver als im Sommer. Gerade jetzt nach dem Joggen in den Abendstunden tut eine Whirlmassage bei knapp 38°C der Muskulatur unglaublich gut und beugt Muskelkater vor. Mehr Entspannung nach einem Arbeitstag oder nach dem Sport geht einfach nicht.. Und am Wochenende ist unser Vanguard-Pool mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkender "Partymagnet" nach jeder Grillparty.

An dieser Stelle sei noch zu erwähnen, das der Hotspring Vertrieb in Deutschland "Whirlpool Import GmbH" in Buxtehude einen sensationellen Support liefert. Bestellungen (z.B. von Pflegemitteln) werden innerhalb von 2 Tagen geliefert, des weiteren war ein Serviceteam bereits 2x bei uns. Das erste mal vor ein paar Monaten weil wir gemeldet hatten, dass eine LED Lampe nicht mehr leuchtet. Flux war der Servicetechniker da und hat diese wieder "instandgesetzt". Gekostet hat es nichts obwohl wir an der Geschichte nicht ganz unschuldig waren. Letzte Woche ist vorübergehend unsere ACE Zelle ausgefallen. Auch hier war der Servicetechniker innerhalb von 3 Tagen bei uns und hat völlig ohne Komplikationen die ACE Zelle getauscht - alles kostenfrei (Garantie) mit sehr viel Freundlichkeit und Kompetenz. Daumen hoch für Hotspring - die haben den Servicegedanken zu 100% verstanden!

Last but not least: Eine letzte große Baustelle haben wir allerdings noch im Garten - Unser Resysta-Deck! Hier hatten wir vor 4 Wochen einen Termin mit dem uns bereits bekannten Hauptansprechpartner von Resysta, da wir mit der Gesamtsituation einfach nicht zufrieden sind. Wir möchten bei dem Thema noch nicht allzuviel vorweg nehmen und noch keine finale Beurteilung schreiben, da Resysta sich beim letzten Termin sehr kooperativ und lösungsorientiert zeigte. Wir hoffen das sich diese Geschichte innerhalb der nächsten 3 Wochen zum positiven wendet und dann für uns abgeschlossen ist. Dann folgt auch unser bereits angekündigter großer Resysta-Bericht.

In diesem Sinne, wir wünschen allen Lesern noch weiterhin einen schönen Sommer :-)

Mittwoch, 5. Juni 2013

Die Multibox - Zusammenfassung

Wie bereits angekündigt hier unser umfassender Bericht zur Multibox mit unseren Erfahrungswerten nach einem Jahr "Praxierfahrungen".

Die Vorabrecherche:
Wir hatten die Qual der Wahl und waren als Laien überhaupt nicht schlüssig, auf welches Garagensystem wir setzen sollten. Betongarage? Stahlgarage? Gemauerte Garage? Auf jeden Fall war es hilfreich, die Garagenplanung gleich von vorne herein in die Hausplanung mit einzubeziehen (egal ob die Garage dann zur Hausfertigstellung oder später gebaut werden soll) und das aus folgenden Gründen:

- Das Fundament kann gleich in einem Abwasch mit dem Hausfundament gelegt werden
  (preisgünstig und nur "1x Dreck")
- Stromleitungen / Kabel können von vorne herein unterirdisch verlegt werden
- Der GaLa Bauer kann Pflasterung, Gefälle und etwaige Abwasseranschlüsse (Gulli) planen
- Garagen-Bauantrag kann gleich mit Hausbauantrag eingereicht werden (spart Kosten)

Wir planten also, das unsere Garage links neben das Haus kommt, inkl. Grenzbebauung zum Nachbarn (hier mussten wir uns noch eine Genehmigung von denen unterzeichnen lassen). Die Größe der Garage sollte im Ursprung 6 x 9m sein, allerdings waren unsere Nachbarn damit nicht ganz einverstanden und wir einigten uns auf 6 x 8m - deshalb auch die Genehmigung von den Nachbarn. Des weiteren war es für uns wichtig, dass wir neben dem Fahrzeugraum für 2 Autos auch noch einen separaten Abstellraum in der Garage für Gartenequipment und Co. haben wollten.

Der erste skizzierte Plan für Haus und Garage

Jetzt kommt mit Photoshop noch etwas Farbe ins Spiel...

...so waren damals unsere Vorstellungen unseres Traumhauses und der perfekten Garage :-)

Damit war aber noch lange nicht die Frage beantwortet, welcher Garagentypus der richtige für uns ist. Also stellten wir für uns folgende Anforderungen:

- Die Aussenoptik bzw. der Putz sollte unserem Haus gleichen
- Doppelgarage mit Hörmann-Sektionaltor
- Möglichst wenig Feuchtigkeit in der Garage, sprich ein gutes Raumklima
- Regalmontage an den Wänden muss gegeben sein
- Bei Frost möglichst keine Minustemperaturen (in der Garage wird nicht geheizt)
- Maximale Raumnutzung sollte gegeben sein
- Hohe Variabilität bei der Trennwand zum "Abstellraum"
- Unkomplizierte Anlieferung & Montage
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Puh, das waren damals ne Menge Anforderungen. Natürlich ging die erste Anfrage direkt an Viebrockhaus, sprich, eine gemauerte Garage. Da wussten wir das wir maximale Qualität erhalten, aber der Preis war doch recht hoch. Ausserdem muss man bei einer gemauerten Garage, bedingt durch die dicken Mauern, auf Platz verzichten. Die Variabilität der Mittelwand wäre auch nicht gegeben.

Eine Stahlgarage kam für uns nach näherer Betrachtung auch nicht in Frage. Primär, weil wir den kühl anmutenden Baustoff "Stahl" nicht mögen. Eine Betongarage haben wir uns dann auf der INFA angesehen. Der Verkäufer hatte bereits leicht einen sitzen und das Verkaufsgespräch war ein Albtraum. Im Internet haben wir dann in diversen Foren gelesen, dass eine Betongarage gerne auch mal einer "Tropfsteinhöhle" gleicht und bei Frost auch Feuchtigkeit die Mauern zum platzen bringen könnte. Die Lieferung durch einen schweren LKW wäre bei uns auch problematisch gewesen, zudem war der Preis auch recht happig.

Durch Zufall haben wir dann über die Stahlbox-Website den Link zur Multibox-Website gesehen und haben uns sofort Infomaterial inkl. Angebot, Referenzbildern, etc. zukommen lassen. Das ging wirklich fix! Das Angebot war fast schon erschreckend günstig, zudem haben wir noch ein paar Dinge kostenlos "On Top" erhalten. Das darauffolgende fast 1 stündige Beratungstelefonat mit Herrn Tredup war ebenfalls "erschreckenderweise" Aller-Erster-Klasse. Schnell wurden uns Referenzobjekte genannt die wir uns angesehen haben. Alle Tip-Top - aber wo ist jetzt der Haken? Wir haben um Netz viel über "Garagenmafia" gelesen und wollten auf keinen Fall unser böses Wunder erleben. Sowas kann es doch eigentlich garnicht geben!?

Okay, also einmal tief Durchatmen, ein paar Nächte drüber schlafen... und dann den Auftrag erteilen. Prompt haben wir die Bestätigung mit unserem gewünschten Liefertermin erhalten und noch allerlei Dokumente wie z.B. den Fundamentplan. Hierbei gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten die Multibox vorschlägt:

- Ringfundament
- Punktfundament
- Plattenfundament

Wir haben uns für das Ringfundament entschieden, da wir die Garage komplett durchpflastern wollten. Dies hat hinsichtlich Feuchtigkeit große Vorteile, denn so kann beispielsweise im Winter abschmelzender Schnee vom Auto direkt im Boden versickern und bleibt nicht im Raume stehen (wie bei einem Plattenfundament). Das Fundament haben wir über Viebrock legen lassen und nicht über den Multibox Subunternehmer "Sisclo", welche für die Montage verantwortlich waren.

Hier unsere Multibox-Zusammenstellung:
- Breite 6,05m / Tiefe 8,00m / Dachhöhe 2,58m
- Massiv-Look in weiß (RAL Ton wie unser Haus)
- Hörmann Sektionaltor LPU40, L-Sicke, silkgrain*
- Rückblende
- Wandanschlussleiste
- Fenster 60x80cm
- Nebentür aus Stahl 100x200cm mit Fenster 23x136cm
- Querwand zum Abtrennen des Abstellraumes (inkl. Durchgang)
- Sommer Torantrieb
- Dach-Vliesbeschichtung**
- Zusatzsender für Torantrieb
- Tastencody***
- Entwässerung, PVC-Regenrinne, Fallrohr

* Im Standard wird die Multibox mit EPU40, M-Sicke, woodgrain angeboten. Bei einer M-Sicke ist der Sickenabstand des Garagentores kleiner, bei woodgrain ist die Struktur des Garagentores gröber (weniger schmutzanfällig, dafür nicht so schick ;-)

** Für uns elementar wichtig da die Vliesbeschichtung nochmal zusätzlich Feuchtigkeit aus der Garage zieht und es somit nicht von der Decke tropfen kann.

*** Wir dachten es wäre eine Spielerei - heute in der Praxis ist es ohne Tastencody kaum vorstellbar. Supererfindung ;-)

Fast hätten wir vergessen zu erwähnen das die Multibox auch aus einem etwas "anderem" Material besteht als herkömmliche Garagen. Die Kombination aus stabiler, unverrotbarer Kunstfaser aus recycltem Polyurethan und technisch getrocknetem KVH-Ständerwerk als massive und hochstabile Konstruktions- vollholzkonstruktion verspricht nicht nur eine enorm stabile Konstruktion sondern auch lange Haltbarkeit. Nun gut, hoffentlich hält Multibox auch was es verspricht.

Der Aufbau der Multibox:
Vor dem Aufbau musste noch der Bauantrag eingereicht werden, das hat für uns freundlicherweise Viebrockhaus übernommen... Ein gutes halbes Jahr nach Auftragerteilung wurde die Multibox termingerecht geliefert und die Montage war auf 2 Tage angesetzt. Vorab haben wir allerdings noch festgestellt, das unser Fundament einige wenige Zentimeter zu niedrig war - dies musste noch entsprechend auf die richtige Höhe aufgeschüttet werden... Denn hier gilt "Weniger ist mehr" - Fundament nachgiessen ist kein Problem, Fundament abtragen schon eher. Also waren wir bei Fundamentlegung der Multibox eher sparsam, was uns dann auch zugute kam.

Also konnte die Montage beginnen. Das Montageteam war nett und freundlich und legte nach Ankunft auch sofort los. Im Großen und Ganzen waren wir mit der Montage recht zufrieden, auch wenn die Jungs bei einigen Kleinigkeit auch mal Fünfe haben gerade sein lassen. Gut das Marc´s Papa das ganze Geschehen als externer Betrachter begleitet hat und bei der ein oder anderen Sache intervenieren konnte.

Hier ein paar Montagefotos:


Die "Mauern" standen ruckzuck
Der Zusammenbau ist für den "Profi" ein Leichtes
Blick von der zukünftigen Terrasse


Jetzt noch die Dachattika inkl. Vliesbeschichtung montieren
Sieht auch ohne Tor schon wie eine Garage aus
Auch von "hinten" sieht die Multibox klasse aus
Verschraubte Holzständerkonstruktion

Die Veredelung der Multibox:
Da stand sie nun, die nackte Multibox. Bis auf den elektrischen Torantrieb war weder Elektrik, noch Licht vorhanden. Hier kam wieder Marc´s Papa ins Spiel, der die Multibox zu seinem "Chefprojekt" machte. Ansonsten hätte man mindestens noch einen Elektriker bestellen müssen. Folgendes wurde dann in Eigenregie noch umgesetzt:

- Verkleidung des Abstellraumes mit OSB Platten*
- Regalmontage im Abstellraum
- Elektroinstallation inkl. eigenem Sicherungssystem
- Installation Steckdosen & Lichschalter
- Lichtinstallation (Leuchtstoffröhren)
- Abdichtung zwischen Multibox und Fundament mit Zement
- Abdichtung zwischen Multibox und Haus mit Acryl


*Unter den OSB Platten haben wir übrigens keine Dämmung verwendet, da wir die Garage eh nicht heizen.

Es gab auch ein paar Themen die uns anfangs etwas störten:
- Die Nebentür aus Stahl konnte nur in Industrigrau geliefert werden
- Die Modulwände der Multibox sind bei genauem Hinsehen zu erkennen ("Plastikstreifen")
- Der Türschweller ist doch etwas hoch (was sich leider aufgrund der Stabilität nicht vermeiden lässt)


Gelöst haben wir diese Themen so, dass wir die Tür in diesem Sommer noch in Eigenregie in unserer Wunschfarbe streichen werden. Zudem haben wir die Plastikstreifen mit strukturierter Putzfarbe gestrichen (welche uns Multibox kostenlos da gelassen hat) und wir haben eine variable Rampe für den Türschweller gebaut... Passt doch alles :-)



Unverzichtbar: Der Tastencody

Etwas ärgerlich sind die erhöhten Türschweller...
...die aber aufgrund der Stabilität dringed vorhanden sein müssen
Die Regenrinne unter der Dachblende

Das Fallrohr versinkt unauffällig im Boden

Zwischen Garagenaußenwand und Fundament: Versiegelung mit Zement

Zwischen Garagenwand und Hauswand: Versiegelung mit Acryl
Blick in den hinteren 2 x 8m großen Abstellraum...

...inkl. OSB Wände und Regalsystem

Mit Strukturputz überstrichene Trennstrebe

Die Standard-Tür in Industriegrau (wird noch gestrichen!)

Der 1-Jahres-Praxis-Check / Unsere Erfahrungen mit der Multibox:
Eins vorweg: Wir bereuen nix ;-) Die Multibox hat uns sensationell über den Sommer und über den wirklich langen und vor allem kalten Winter gebracht! 

Hier eine Auswahl an Fragen die uns regelmäßig erreichen:

Habt ihr die Garage zwischen Fundament und Wand abgedichtet und falls ja, wie?
Haben wir (bzw. unser Gärtner), und zwar ganz normal mit Zement.

Wie zufrieden seid ihr mir der Stabilität der Garage im Allgemeinen? Das Holzständerwerk hat ja gerade einmal 8 cm Stärke.
Super zufrieden, bislang gab es noch keine Probleme. Zudem steht unsere Garage ja auch
noch ein Stück an der Hauswand, was zusätzliche Stabilität gibt.


Wie gut hält die Dispersionsfarbe außen an den Faserplatten? Gibts damit irgendwelche Probleme?
Einwandfrei, bislang haben wir noch keine Schäden feststellen können. Allerdings muss man beim
Reinigen vorsichtig sein, ein Hochdruckreiniger ist da nur bedingt zu empfehlen.


Sind die Wände 100%ig dicht an den Stellen, wo die einzelnen Fertigteile zusammengesetzt wurden?
Unsere Garage ist komplett dicht, wir konnten noch nicht das Gegenteil feststellen (auch nicht
zwischen den zusammengesetzten Fertigteilen). 

  
Besonders unschlüssig (hinsichtlich Feuchtigkeit) bin ich nach wie vor beim Dach. Reicht das Dach mit der Vliesbeschichtung nach Eurer Erfahrung denn aus?
Wir hatten zu keinem Zeitpunkt Feuchtigkeit in der Garage. Ob das nur mit der Vliesbeschichtung zusammenhängt weiss ich nicht, denn wir haben ja auch kein durchgehendes Fundament sondern in der Garage gepflastert. Da kann natürlich das Wasser auch abliessen bzw. versickern.

Wie verhält es sich denn im Sommer mit der Hitzeentwicklung in der Garage?
Natürlich ist es in der Garage warm, aber wir wollen da ja nicht einziehen :-)

Im Winter, wenn ein nasses Auto in die Garage gefahren wird und erhebliche Minusgrade über einen längeren Zeitraum herrschen, passiert dann was an der Decke?
Wir konnten nichts beobachten... also weder Feuchtigkeit noch Frost oder gar Eiszapfen :-)

Und last but not least, bei Regen, wie laut ist es denn tatsächlich neben der Garage? Ist das eine erhebliche Geräuschbelästigung?
Wenn man in der Garage steht und es regnet, dann hört man es natürlich. Aber im Haus haben wir noch nie Regengeprassel vom Garagendach gehört. Also alles im grünen Bereich...

Kann man denn im Winter z.B. auch Getränke in der Garage lagern, oder muss man hier mit Frost rechnen?
Wir haben unsere gesamten Getränke (Bier, Cola, Wasser, etc.) in der Garage lagern, es ist bislang noch nichts gefroren. Die Innentemperaturen lagen auch bei extremen Aussentemperaturen

immer so um die 0 Grad. Da wir die Multibox auch nicht heizen haben wir übrigens auf eine Dämmung unter den OSB-Platten verzichtet.

Unsere finale Bewertung:
- Beratung: Sensationell (Hr.Tredup)
- Variabilität bei der Zusammenstellung: Sehr gut, große Auswahl
- Optik: Klasse, sieht neben unserem Haus aus wie "aus einem Guß"

- Ausstattung: Gut (man muss allerdings noch einiges selber machen wie z.B. Elektrik)
- Lieferzeiten: Überschaubar (bei uns 5 Monate)
- Termintreue: Hat alles gepasst
- Preis-Leistung: Unschlagbar (man erhält sehr viel für realtiv wenig Geld)
- Alltagstauglichkeit: Top - Wir sind nach einem Jahr immer noch 100% zufrieden

Finales Ergebnis
Also, wer eine Multibox erwerben will der sollte nicht lange fackeln - 100% Weiterempfehlung von uns! Bei Interesse einfach mal auf der Website vorbeischauen: http://www.die-fertiggarage.com/

Donnerstag, 30. Mai 2013

TOP-Themen: Multibox & Resysta

Neben den "üblichen" Anfragemails rund um das Baugeschehen mit Viebrockhaus scheinen 2 weitere Themen aus unserem Baublog von allerhöchstem Interesse zu sein: Multibox & Resysta

Es ist ein Wahnsinn wieviele Mails mit Fragen von Bauherren und Hausbesitzern wir dazu erhalten. Natürlich beantworten wir diese Mails sehr gerne - haben uns aber gedacht, einfach zu jedem Thema einen neuen Post zu schreiben um möglichst viele Eurer Fragen bereits vorab zusammenzufassen.

Allerdings wollten wir das "Warum" ergründen, sprich, warum sind gerade diese beiden Themen so interessant? Nach etwas Recherche ist die Antwort recht simpel: Es gibt schlichtweg kaum bis keine Erfahrungsberichte im Internet. Als wir über die Multibox vor gut einem Jahr einen Post geschrieben hatten, gab es im Netz lediglich einen weiteren Erfahrungsbericht. Wir hatten uns damals wirklich "dumm und dusselig" gesucht, nada - nix - niente. Es ist natürlich schön jetzt zu beobachten, wie Leser unseres Blogs, welche uns mit etlichen Fragen bzgl. der Multibox angeschrieben haben, jetzt selber eine Multibox besitzen und genauso zufrieden sind wie wir. Denn genau das ist für uns einer der Hauptgründe dieses Blogs: Erfahrungsaustausch

Unsere fertige Multibox
Ähnlich verhält es sich mit Resysta, dazu haben wir im Internet noch keinen aussagekräftigen Erfahrungsbericht o.ä. gefunden (ausser von Resysta selber auf deren Website ;-). An dieser Stelle müssen wir ja auch noch unsere eigene "Resystageschichte" hier im Blog auflösen, denn mit dem Thema sind wir leider noch immer nicht durch :-( Dies werden wir in Kürze in einem separaten Post nachholen.

Resysta vor der Montage
Wir hoffen auf diesem Wege viele Fragen vorab beantworten zu können - sollte dennoch was unklar sein, so könnt ihr uns natürlich nach wie vor gerne anschreiben :-)

Sonntag, 12. Mai 2013

Unser neues Familienmitglied: Gardi der Mähroboter

Mit dem Frühling meldet sich natürlich auch gnadenlos und sofort die Gartenarbeit zurück. Zum Saisonstart ist das meist mit eher "lästigen Tätigkeiten" wie z.B. Unkraut jähten verbunden, zumdem muss der Rasen auf Vordermann gebracht werden, denn dieser wuchert bereits wie er lustig ist...

Doch damit soll ab jetzt schluss sein, denn wir haben uns dafür ein neues Familienmitglied namens "Gardi" zugelegt. Dieser steht bereits seit einem Jahr ungenutzt in der Garage weil wir keine Zeit hatten, diesen zu installieren. Also haben wir uns letzte Woche einen Ruck gegeben und haben Gardi die große weite Welt, oder besser unseren Garten gezeigt.

Los ging´s, Verpackung auf und Lehr- bzw. Installations-DVD angeschaut. Wirklich eine tolle Anleitung von Gardena, auch für Nicht-Handwerker leicht verständlich!


Damit der Mähroboter auch optimale Ergebnisse erzielt, muss zuerst der ideale Platz für diesen gefunden werden. Ein Stromkabel haben wir letzte Jahr bereits verlegt, da wir mit Gardi während der Gartenplanung schon fest kalkuliert hatten.

Zuerst ist Fleissarbeit angesagt, denn das mitgelieferte Begrenzungskabel musste mit Plastikheringen 20cm bzw. 30cm von der Rasenschnittkante installiert werden. Bis zu diesem Punkt fährt der Mäher, macht dann stopp, dreht und fährt dann weiter. Wie der Name des Kabels schon verrät, wir damit quasi der Mähbereich definiert.

Begrenzungskabel
Zentimeterarbeit
 Das Kabel liegt ganz dicht auf dem Boden und wird in den nächsten Wochen dann hoffentlich bis zur "Unsichtbarkeit" verwachsen. Notfalls helfen wir nach und buddeln es nachträglich noch etwas tiefer ein... Nun gut, nach 2 Stunden lag das Begrenzungskabel, welches wir dann noch mit dem "Suchkabel" ergänzen mussten. Dieses führt von der Ladestation quer durch den Garten. An diesem Kabel orientiert sich Gardi wenn er zu "nach Hause" fahren will. Ein Stündchen später lag auch dieses Kabel.

Gerd mit Ladestation

Jetzt musste nur noch alles mit der Ladestation verbunden werden, das wars. Bevor es losgeht wurde Gardi noch programmiert (Mähzeiten, Sicherheit, Schnittlänge) und dann kalibriert. Das hat alles wunderbar funktioniert und wenig später legte er auch voller Tatendrang los.

Gardi im Einsatz
Marc´s Vater hatte dann noch den Ehrgeiz, dem Mäher auch noch ein Häuschen zu bauen - für den Fall das es mal regnet oder kalt ist ;-)

Grundkonstruktion für Hütte
Gardi in seiner Resysta-Hütte
Die Hütte ist klasse geworden und unser Mäher scheint sich auch wohl zu fühlen. Jedenfalls ist unser Rasen jetzt immer schön kurz und wir können die Zeit anders nutzen als selbst zu mähen. Vorteilhaft ist auch, dass Gardi "mulcht", also den kurzen abgeschnittenen Rasen einfach liegen lässt. Das düngt den Boden und erspart uns weitere Arbeit etwaig selbst gemähten Rasen zu entsorgen... Wir sind sehr gespannt auf die Langzeitergebnisse und auf die Wartungsintervalle des Mähers... Achja, ein bisschen Hand anlegen müssen wir Rasentechnisch doch noch. Bei Erhebnungen z.B. durch unsere 'Terrasse kann Gardi nicht ganz bis zur Rasenkante mähen - dies müssen wir manuell alle 1-2 Wochen mit einem Trimmer machen.

Das schöne Wetter darf jetzt also kommen und konstant bleiben :-)

Freitag, 10. Mai 2013

1-Jähriges-Jubiläum!

Unfassbar, jetzt wohnen wir tatsächlich schon exakt ein Jahr und 13 Tage in unserem Traumhaus - und wir bereuen keine Minute. Es hat sich in diesem Jahr zwar nicht mehr soviel getan, aber ein kurzes Resumee lohnt es sich trotzdem zu ziehen.

Nacharbeiten / Reklamationen:
Hmmm, da müssen wir echt lange überlegen, denn seit Einzug haben wir uns sofort zuhause gefühlt (klar, es ist ja auch ein Zuhause-Haus ;-) Ein paar Kleinigkeiten sind angefallen:

Alarmanlage: Unsere Alarmanlage musste "zwischengewartet" werden, was der Viebrock-Elektriker Kamsties auch sofort in Angriff nahm und binnen weniger Tage bei uns auf der Matte stand und alles in Ordnung brachte.

Groooooße Schiebetür: Genau dieses Ding wollte nicht immer so wie wir wollten, also haben wir kurzerhand bei Viebrock angerufen und 2 Tage später stand ein direkter Techniker der Herstellerfirma bei uns vor der Tür. Die Schiebetür wurde neu ausgerichtet und kalibiert. Seitdem will die Tür so wie wir es wollen :-) Zudem hat dieser Techniker nochmal alle Fenster von uns nachjustiert - für lau versteht sich.

Hier ist Feinmotorik gefragt!

Setzrisse im OG: Diese bleiben leider aus physikalischen Gründen nicht aus und wurden uns bereits bei den ersten Beratungsgesprächen offenbart. In den Schrägen im OG (Trockenbau) haben wir leichte Setzrisse, welche wir im Laufe diesen Jahres aber noch von Malerseite beheben werden lassen.

Setzrisse bleiben innerhalb der ersten Monate leider nicht aus
Wartungsarbeiten:
Vorletzte Woche war gerade Firma Bahrenburg da und hat unsere gesamte Wärmepumpe zerlegt, gereinigt, gewartet und noch einen hydraulischen Abgleich gemacht. Das gesamte Ab-/Zuluftsystem wurde ebenfalls gereinigt und neue Filter installiert. 1a Arbei.


Betreuung:
In den letzten 12 Monaten hat sich Herr Thöle persönlich 3x bei uns gemeldet um nach dem aktuellen Stand zu Fragen. Besser kann eine Nachbetreuung nicht sein... Wir haben mit ihm über alles mögliche gequatscht, aber eben nicht über "Bauchschmerzen durch Mängel", denn diese waren ja nicht vorhanden ;-)


ToDo´s 2013:
Ein paar Themen haben wir noch auf der Uhr für dieses Jahr:
- Sanierung des Resysta-Decks
- Diverse Gartenverschönerungen
- Installation Mähroboter
- ...und noch so allerle

Es ist wirklich witzig (bzw. traurig) zu beobachten das andere neu gebaute Häuser in unserer Nachbarschaft bis heute nicht wirklich fertig sind und die Bauherren t.w. noch einen Riesenärger mit diversen Gewerken, Bauträgern oder sonstigen "Experten" haben. Wir können es an dieser Stelle nur wiederholen: Immer wieder würden wir mit Viebrockhaus bauen - die durch das eigene "sorgenfrei gebaute" Haus gewonnene zusätzliche Lebensfreude und Lebensqualität ist unbezahlbar.


Auf viele weitere schöne Jahre - wir freuen uns drauf :-)

Freitag, 1. März 2013

Ganz einfach Heizkosten sparen :-)

Nach dem letzten Post bzgl. der Verbrauchswerte unserer Wärmepumpe haben wir es uns nach Euren zahlreichen Feedbacks (vielen Dank dafür!!!) nicht nehmen lassen, weitere "Einstellungen" vorzunehmen. Das Objekt der Begierde war diesesmal allerdings nicht die Wärmepumpe, sondern die digitalen Temperaturregler im Erdgeschoß (im OG haben wir die klassischen "Rädchen" zur Regulierung der Temperatur). Also nochmal die Bedienungsanleitung rausgeholt und alles gaaanz genau gelesen. Es kam was kommen musste (und was uns auch irgendwie klar war) - wir haben viel für die Katz´geheizt.

Wie im letzten Post berichtet war die Fußbodenheizung ursprünglich auf 26°C gestellt, was viel zu warm war. Dann haben wir diese vor ein paar Wochen auf 23°C runtergedreht, welches ungefähr unseren Geschmack von der Temperatur her traf. Das Problem war nur, dass sich die Temperatureinstellung von 23°C auf 06h-23h belief und in der Nachtzeit großzügige 21°C eingestellt waren. Dies haben wir letzte Woche mal nach unseren Gewohnheiten verändert, denn warum sollen wir heizen wenn wir arbeiten bzw. schlafen?

Modifiziert haben wir wie folgt:
22°C von 17.00h-22.00h (vorher: 23°C von 06.00h-23.00h)
19°C von 22.01h-16.59h (vorher: 21°C von 23.01h-05.59h)
Am Wochenende gelten natürlich andere Spiel- äh - Heizregeln :-)

Der Winter hat sich gottseidank auch nochmal von seiner besten Seite gezeigt und wir konnten nun bei kalten Temperaturen schauen, wie groß der Verbrauchsunterschied zwischen aktueller und alter Einstellung ausfällt.



Durchschnittsverbrauch pro Tag mit alter Einstellung im Januar: HT=28 kwh / NT=9kwh
Verbrauch am Testtag (20.-21.02.2013) mit neuer Einstellung: HT=18 kwh / NT=5kwh

10 kwh in der Hauptzeit und 4 kwh in der Nebenzeit gespart - da hat sich das Nachjustieren mal komplett gelohnt, zumal wir so gut wie keine Änderung unseres Hausklimas bzw. der Temperatur feststellen können.

Die zuviel verheizten Kilowattstunden verbuchen wir jetzt mal unter Lebenserfahrung... Für den nächsten Winter wissen wir dann aber bescheid, dass kleine Änderungen doch größeres bewirken können :-)

Freitag, 15. Februar 2013

Erstes Fazit zur Wärmepumpe NIBE F755

Nach vielen Anfragen wollen wir uns mit einem kurzen "Statusbericht" zu den Verbrauchswerten unserer Wärmepumpe zurückmelden. Gerade im Winter ist es ja sehr interessant zu beobachten in wie fern eine WP mit subventioniertem Strom anderen Heiztechniken gegenüber aufgestellt ist. Vorab sei gesagt, dass wir mit den Verbrauchswerten sehr zufrieden und unsere Erwartungen mehr als erfüllt worden sind.



Unser Verbrauchsprotokoll für 200m² beheizte Fläche mit Fußbodenheizung zzgl. Warmwasser
(NIBE F755 ohne Aussenmodul):

Monat Juni 2012
HT: 179 kw/h
NT: 63 kw/h

Monat Juli 2012
HT: 95 kw/h
NT: 42 kw/h

Monat August 2012
HT: 150 kw/h
NT: 41 kw/h

Monat September 2012
HT: 129 kw/h
NT: 80 kw/h

Monat Oktober 2012
HT: 408 kw/h
NT: 152 kw/h

Monat November 2012
HT: 638 kw/h
NT: 217 kw/h

Monat Dezember 2012
HT: 898 kw/h
NT: 249 kw/h

Monat Januar 2013
HT: 855 kw/h
NT: 287 kw/h

Dazu sei noch anzumerken, dass wir uns anfangs nicht mit den digitalen Steuerungseinheiten der Fußbodenheizung im EG beschäftigt haben, und die FB wochenlang auf 26°C eingestellt war ;-) Das haben wir jetzt natürlich geändert und hoffen das bei dem nächsten Verbrauchsabgleich anfang März auch zu merken.

Zusammengefasst sei gesagt, dass wir in den letzten 8 Monaten insgesamt in der Hauptzeit 3352 kw/h á 18,45 ct/kwh und 1131 kw/h á 14,48 ct/kwh in der Nebenzeit verbraucht haben. Macht insgesamt 782,20€, also pro Monat 97,77€ für Heizung und Warmwasser. Dafür hatten wir das Haus auch rund um die Uhr sehr schön warm ;-) Zudem sagte uns der Viebrock Haustechniker damals, dass die Stromwerte einer Wärmepumpe des ersten Jahres nicht relevant für den weiteren Verbrauch sei und sich eher nach unten korrigieren würde. Die WP müsse sich quasi erstmal "warmlaufen" um dann an Effektivität zu gewinnen.
Das werden wir beobachten - wir sind gespannt :-)

Abschliessend sei noch anzumerken, dass wir jetzt weniger Heiz- und Warmwasserkosten pro Monat haben als in unserer vorherigen 169m² großen Wohnung - und zwar erheblich weniger!
Hoffentlich bleibt der Wärmepumpenstrom weiterhin subentioniert, die erste Erhöhung hat es dieses Jahr nämlich schon gegeben - und zwar um unverschämte 3ct/kwh!