Samstag, 24. März 2012

Startschuss Gartenbauer

Nachdem alle grundstückspezifischen Arbeiten viebrockseitig abgeschlossen worden sind, konnte heute pünktlich zum Beginn der Sommerzeit bei warmen 19°C das Gartenbauteam die Arbeit aufnehmen. Es mussten vor Ort noch ein paar Dinge hinsichtlich der Höhen besprochen werden. Denn das geplante Holzdeck soll ja nicht unbedingt ebenerdig mit der Rasenfläche sein - denn sobald der Rasen etwas höher ist, versinkt das Deck optisch was nicht unbedingt vorteilhaft aussieht. Zudem gibt es hier Bedenken wegen der Feuchtigkeit. So mussten wir die "Garagenhöhe", "Holzdeckhöhe", "Rasenhöhe" und "Kies- und Laufweghöhe" irgendwie in Einklang bringen, denn die Herausforderung bestand darin, dass Garage und Holzdeck auf einer Höhe abschliessend zu dem Verblender sein müssen. Das hat praktische Gründe (sonst geht die Nebeneingagstür der Garage zum Garten nicht mehr auf) und natürlich auch optische Gründe - wäre ja schade drum wenn die schicken Verblender verdeckt wären... Gelöst haben wir das Problem, indem eine separate "Stufe" installiert werden muss um den Höhenunterschied auszugleichen.

Grüner Bereich = 7cm tiefer als der restliche Bereich
Durch den Höhenunterschied von 7cm gibt es zudem jetzt auch eine klare optische Abgrenzung der einzelnen Gartenzonen:
- Einfahrtsbereich
- Eingangsbereich
- Wegebereich
- Loungebereich (später Sauna)
- Sitz- und Barbereich
- Whirlpoolbereich
- Rasenbereich


Das Resysta-Holzdeck wird rundherum noch mit einem Verblender versehen, damit die Unterkonstruktion von der Rasenfläche aus nicht sichtbar ist.

Gartenbauer im Gespräch mit Gartenplanerin
Damit wir im Garten auch ordentlich "Saft" haben :-)
Ausmessung und Höhenfestlegung
Und los gehts mit der Arbeit...

Akzente setzen mit Tapeten

So langsam aber sicher müssen wir uns ernsthaft mit der Thematik "Farbgestaltung der Wände" auseinandersetzen, schliesslich haben wir am Dienstag den Maler im Haus der wenig später auch loslegen wird. Fakt ist, das wir größtenteils mit einem speziellen Flies arbeiten werden, der dann weiß gestrichen werden soll. Dazu planen wir noch ein paar Highlirghts, wie z.B. eine spezielle Marmorinotechnik an einer Wohnzimmerwand. Für weitere Highlights wollten wir uns heute in diversen Tapeten- und Farbgeschäften inspirieren lassen - also zuerst auf zu Hammer. Die Auswahl an Mustern und Tapetenbüchern war erdrückend, die Auswahl riesengroß.

Die Qual der Tapetenwahl...
...jetzt wird´s interessant :-)

Nach einigen Minuten bot uns eine sehr kompetent scheinende Hammer-Mitarbeiterin ihre Hilfe an, uns hinsichtlich Farb- und Tapetenauswahl zu beraten. Wenig später stellte sich heraus, dass diese gute Dame diplomierte Innendesignerin war und auch Vor-Ort Beratungen durchführt. Termin? Gerne jetzt sofort! Wo bauen Sie? 3 Minuten mit dem Auto von hier! Wir sollten unsere favorisierten Tapetenmusterbücher zusammenpacken und los ging´s... Wir waren positiv überrascht, denn wir hätten bei Hammer niemals mit einem so kompetenten Service gerechnet - geschweige denn mit so einer Spontanität am Samstag Vormittag.

Dann folgten 2 richtig spannende Stunden mit einer richtig guten Beratung und spannenden Tipps. Die Offenheit hat uns beeindruckt, denn viele "Verkaufsberater" reden den Kunden ja gerne nach dem Mund - aber die (Hammer-)Dame hatte ihre Vorstellungen mit unseren kombiniert. Somit werden wir jetzt an einigen Wänden richtig schicke Akzente mit Tapeten setzen.

Dani´s zukünftige "Champagner-Tapete" an einer Küchenwand
Für´s Gäste-WC soll es was gewagtes sein :-)
Im Wellness-Bad wollen wir akzentuierte helle Klinkerstrukturn
Dezente silber-weiße Tapetenmuster im Schlafzimmer
Wichtig war uns, das die Tapete nicht den ganzen Raum ziert, sondern nur wand- bzw. streifenweise plaziert wird - schliesslich wollen wir ja keine Kitschbude :-) Die "Designerin" hat uns gleich alles ausgemessen und zusammengestellt - nächste Woche können wir unsere Tapeten pünktlich zum Malerstart abholen. Das nächste mal wenn sie uns besucht sind die Plissees dran...

Freitag, 23. März 2012

Abnahme Versorger & Frostschirmherstellung

Es gibt noch was zum Nachreichen: Die Versorger (Stadtentwässerung) haben die Erd- und Kanalarbeiten begutachtet und erfolgreich "mängelfrei" abgenommen.

Jetzt wirds offiziell...
Experten unter sich: Begutachtung der Kanalarbeiten...
Sauber gearbeitet - alles safe!

Der nächste Schritt war die Herstellung des Frostschirmes - wir wollen ja schliesslich im Winter nicht frieren! Unser Haus wurde nochmal mit Styropor-Dämmplatten oberhalb des Fundaments versehen, die dann den wärmenden Frostschirm darstellen.

Abschliessende Arbeiten der Meininger-Truppe
Hier wirds im Winter bestimmt nicht kalt!
Sauber verarbeitet und verlegt
Unser Garten ist auch wieder "plan"
Frostschirm am Entwässerungsrohr
Somit sind die Grundstückspezifischen Arbeiten, die Kanalarbeiten und die Frostschirmherstellung abgeschlossen. D.h.: Der Gärtner kann anfangen :-)

Estrichfertig!

Heute morgen ereilte uns eine große Überraschung, denn nichtsahnend kam unser "Senior Bauleiter" Gerd (Marc´s Papa :-), der das Baugeschehen tagtäglich auf der Baustelle mit verfolgt und uns immer mit den neuesten Fotos versorgt, zu uns und meinte "er komme gerade vom Lüften"! Warum Lüften? Ganz einfach, die Estrichkollegen haben gestern eine Extraschicht eingelegt um fertig zu werden. Gerd bot gleich an dass er die Lüftung übernimmt, so dass die Estrichmannschaft nicht extra aus Bremen nochmal anreisen muss um durchzulüften.

Der Viebronol-Estrich ist sogar schon, wie ja bereits angekündigt, betretbar und absolut glatt. Hier das finale Ergebnis des gestrigen Tages:

Estricharbeiten im Entree
Der letzte Feinschliff in der Küche
So wird der Estrich richtig glatt
Estricharbeiten im HW-Raum
Und wieder diese Spezialschuhe - ob die was für Dani wären ;-)?
Estrich vor der finalen "Glättung"
Unser Entree - Prost!
Ordentlich Lüften für die Trocknung
Toll: Unser Bad im OG :-)

Am Wochenende ist ausreichend Zeit zum durchtrocknen und der Viebronol-Estrich ist dann ab Mittwoch "belegbar". Für die interessierten hier die Erklärung von Viebrockhaus: "Unser neuer, besonders biegefester Estrich mit Viebronol® benötigt 40 Prozent weniger Wasser. Der Estrich reduziert die Baufeuchte erheblich und kann deshalb innerhalb von fünf Tagen belegt werden."

Warnhinweis an der Haustür

Donnerstag, 22. März 2012

Abschliessende Kanalarbeiten und die Überraschung des Tages

Laut Viebrock/Thöle-Plan sollen heute Abend die restlichen Kanalarbeiten abgeschlossen werden und es sieht in der Tat danach aus, dass auch dieser Termin eingehalten werden kann. Jedenfalls haben wir heute Mittag den beiden fleissigen Arbeitern über die Schulter geschaut und konnten den Daumen heben. Einige Gräben zieren zwar noch unseren zukünftigen Garten, aber das sollte heute Abend dann auch kein Thema mehr sein.

Gräben zieren unser Haus...
Hier wird richtig "rangeklotzt"
Kanalöffnung auf unserer "Einfahrt"
Glücklicherweise war unser Gärtner gestern Spätnachmittag nochmal vor Ort und hat noch den Wunsch geäussert, ob für die benötigte Drainage auch gleich die Rohre mit gelegt werden können. Gesagt getan - die beiden Meininger Mitarbeiter (Meininger = ausführende Viebrock-Firma) haben ohne murren auf dem kurzen Dienstweg noch die nötigen Gräben gebuddelt und die Rohre für die Drainage verlegt. Darüber haben wir uns natürlich heute morgen gefreut und unser Gärtner sicherlich auch :-)

Links im Bild schön zu sehen: Der Rohrzulauf für die spätere Drainage
Damit das Regenwasser auch abfliessen kann - das sollte passen :-)

Unverhofft kommt oft: Es ereilte uns noch eine gute Nachricht, denn die Stadtwerke meldeten sich telefonisch nochmal zu Wort. Der Termin der Versorger findet jetzt doch nächste Woche statt - heute sollte bereits eine erste Besichtigung seitens der Stadtwerke erfolgen... Die beiden Meiniger-Jungs hat es jedenfalls gefreut das die Versorger NACH den Kanalarbeiten die Arbeit aufnehmen. Warum? Ganz einfach, denn jetzt muss der Tiefbauer der Versorger aufpassen, dass kein bereits verlegtes Abwasserrohr beschädigt wird, und nicht umgekehrt...

Noch mehr gute Nachrichten? Ja, denn zur Sekunde kam noch eine Mail von unserem Gärtner, der war soeben nochmal auf unserer Baustelle. Er schreibt abschliessend: "Ich war vorhin nochmal auf der Baustelle. Sieht alles sehr sauber aus. Müll ist weg und Meininger hat auch alles gut hinterlassen. Perfekt." 

Beste Voraussetzungen dafür das der Gärtner morgen loslegen kann!
So lässt es sich gleich entspannt in den Feierabend gehen :-)

Der Estrich wird geschüttet (und nicht gegossen :-)

Heute morgen war richtig Betrieb auf unserer Baustelle, denn die Thöle Subfirma Hentschel, welche für den Estrich verantwortlich ist, hat ihre Zelte aufgeschlagen. Bereits kurz nach Ankunft wurden wir sehr freundlich empfangen und die Handwerker vor Ort haben uns gleich einen Einblick in die Vorgehensweise gewährt - inkl. einer sehr verständlichen Aufklärung. Auch ein Vertreter der Estrich-Herrstellerfirma war quasi als "Qualitätsmanager" vor Ort.

Wir bekommen einen schnelltrocknenden Estrich, namens "Viebronol", was im Prinzip eine viebrockseitige Weiterentwicklung des Estrichs "Retanol" ist. Vorteil hier ist, dass der Estrich bereits nach 24 Stunden betretbar ist und extrem schnell trocknet. D.h. etwaige Verlegearbeiten können schon bald erfolgen und es muss nicht die üblichen 4-6 Wochen gewartet werden. Den Nachteil des Estrichs bekommen nur diejenigen zu spüren, die ihn schütten: Viebronol ist wohl extrem klebrig :-)

Ein weiteres Licht ist uns heute noch aufgegangen: Wir haben uns die ganze Zeit gefragt, warum das OG nicht wirklich final verputzt bzw. verspachtelt ist. Ganz einfach, der Estrich, welcher eine Höhe von ca. 6cm haben wird, wird durch einen dicken Schlauch von der aussenstehenden Estrichmaschine in den Estrichverteiler gepumpt. Dieser Schlauch steht mächtig unter Druck und zappelt wie wild. Die Handwerker vor Ort haben diesen schon gebändigt indem sie dicke Zementsäcke draufgelegt haben. Zum Schutz wurden sämtliche sensible Stellen wie z.B. unsere Eingangstür mit Schaumstoffmaterial verkleidet. Zudem ist das Estrich-Schütten eine recht grobe Arbeit, so das es durchaus mal zu Berührungen zwischen Wand und schwerem Werkzeug kommen kann.

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Sensible Stellen werden vor dem "Wirbel-Schlauch" abgesichert
Zusätzlicher Ballast sorgt für weitere Sicherheit
Die Estrichmaschine im Einsatz
Die Mischung machts :-)
Los gehts - der Estrich wird geschüttet...
...und glattgezogen
Mit Spezialschuhwerk bei der Feinarbeit
Und fertig ist der Estrich im Ankleidezimmer

Wir können es kaum erwarten bis der Estrich heute im OG und morgen im EG fertig geschüttet ist. Endlich bekommen wir dann das "finale" Gefühl für die Raumhöhe - doch bis dahin steht noch einiges an Arbeit an.

Mittwoch, 21. März 2012

Erd- und Kanalarbeiten

Heute erfolgte quasi "Teil 2" der grundstückspezifischen Arbeiten. D.h. im Klartext, dass alle Kanalarbeiten hinsichtlich Schmutz- und Regenwasseranschlüsse inkl. Dichtigkeitsprüfung und Abnahme ausgeführt werden. Die Ausführung wird durch die gleiche Viebrock-Firma (Fa.Meininger) realisiert, die auch schon unsere grundstückspezifischen Arbeiten "Teil 1" im Dezember 2011 getätigt hatten. Die haben damals schon einen super Job gemacht, also haben wir die auch gleich wieder mitbeauftragt.

Wir sind froh das trotz der misslichen Versorgeranschlüsse jetzt trotzdem die Kanalarbeiten ausgeführt werden können, denn Anfang nächster Woche will der Gärtner anfangen (was sonst nicht funktionieren würde). Das erste Material hat dieser schon geliefert und unsere friedliche Baustelle sieht jetzt wieder aus wie ein Trümmerfeld :-)

Der Bagger hebt rund ums Haus einen Graben aus
Verlegung der Abwasserohre...
...damit das Regenwasser auch ablaufen kann!

Dienstag, 20. März 2012

Ver(nicht)sorger

Drei elementare Schritte sind diese Woche geplant: Neben dem gestrigen Abplanen und Gerüstabbau sollte ja unser Haus heute von den Versorgern (Wasserverband & Stadtwerke) an das öffentliche Strom und Wassernetz angeschlossen werden - und ab Donnerstag sollten dann die Estricharbeiten erfolgen.

Die Koordination mit den Versorgern ist fast das Einzige, was in Eigenleistung erbracht werden muss. Kein Problem, wir haben ja bereits direkt nach Erhalt des Terminplans (zum Richtfest) Kontakt zum Wasserverband aufgenommen. Dieser bestätigten uns den Termin für den 13.03., welcher ursprünglich geplant war. Aufgrund der kalten Schlechtwetterperiode im Februar hat sich ja unser Bauplan für einige Gewerke um eine Woche nach hinten geschoben, so das wir vor 5 Wochen den Termin beim Wasserverband auf den 20.03.2012 gelegt haben. Wieder kein Problem. Es wurde uns auch telefonisch bestätigt, dass man sich ebenfalls mit den Stadtwerken und dem benötigten Tiefbauer in Verbindung setzen würde, wir müssten uns da nicht mehr kümmern... Eine schriftliche Auftragsbestätigung gab es nicht, wird lt. unserem Ansprechpartner auch nicht erteilt (sonst wäre dieser "nur noch mit Bestätigungsschrieben beschäftigt"). Gut, das Vertrauen war da, da ja auch unser Bauwasser auf sehr kurzem und unkomplizierten Dienstweg installiert wurde.



Heute morgen auf der Baustelle: Bis auf die beiden Installateure herrschte gähnende Leere
Kein Wasserverband, kein Tiefbauer, keine Stadtwerke (und auch keine Telekom ;-).
Okay, da wir keine Uhrzeit terminiert hatten "werden die schon irgendwann kommen". Zur Vorsicht haben wir dann um 10h beim Wasserverband angerufen. Die wussten bereits Bescheid das keiner da war, denn es "wird auch keiner kommen". Bitte was? Warum? Angeblich gab es irgendwo "Kommunikationsprobleme" und die Stadtwerke wüssten von nichts... Lange Rede kurzer Sinn: Der Wasserverband hat es schlichtweg verbusselt die Standtwerke und den Tiefbauer zu informieren - oder andersrum gesagt: Wir waren vor 5 Wochen zu blauäugig nicht auch parallel die Stadtwerke informiert zu haben. Hier gilt: Doppel-Gemoppelt hät besser! Ansonsten kann das passieren was uns heute passiert ist, nämlich nix!

Das nächste Telefonat richtete sich dann im Anschluss an die Stadtwerke. 2 Stunden keiner da... dann die Stimme des Ansprechpartners der sagte "Vor Ostern wird dat nix!" - Na, das nenne ich ja mal flexibel! Erstmal einen Zeitraum von 3 Wochen kategorisch ausschliessen und dann noch nichtmal einen definitiven Termin parat haben. Ich sagte, dass wir mit Viebrockhaus bauen und in 5 Wochen einziehen wollen. Da passt eine solch großzügiges "Umsetzungszeitfenster" überhaupt nicht in unseren Terminplan! Nach etwas hin und her will man sich morgen nochmal melden ob eventuell doch noch terminlich vor Ostern was geht - "sieht aber schlecht aus".

Okay, tief durchatmen und den letzten Joker ziehen: Unseren Bauleiter Herrn Thaysen
Der saß allerdings schon seit morgens im Termin in Bad Fallingbostel, würde sich aber sofort bei uns melden sobald er frei ist. Das hat dann er dann auch, er rief wenig später nach einer kurzen SMS zurück.

Ich weiss nicht wie die das bei Viebrock/Thöle machen, aber unser Bauleiter nahm mir gleich zu Beginn des Telefonats fast schon das Wort aus dem Mund und sagte, dass er bescheid weiss und bereits mit den richtigen Ansprechpartnern bei Stadtwerke und Wasserverband gesprochen habe. Er ahne sogar, wo da das "Kommunikationsproblem" war (womit er ja recht hatte)... In seiner lockeren aber verbindlichen Art sagte er, dass wir ganz entspannt bleiben sollen und er sich um die weitere Koordination und neue Temrinierung kümmern würde. Auch um die eventuelle Umplanung von den abschliessenden Erd- und Kanalarbeiten würde er sich kümmern... Eine Änderung oder gar Verschiebung des Terminplanes steht nicht zur Debatte - alles wird wie geplant weiterlaufen.

Puuuhhh, aufatmen! Wir als Laien haben ja keinen Plan was es für den weiteren Verlauf des Bau´s bedeuten würde, wenn die Versorger nicht angeschlossen sind?! Aber hier und heute gilt Entwarnung...

Zwei wichtige Dinge haben wir heute gelernt:

1. Alles schriftlich geben lassen und lieber einen Termin doppelt mit allen relevanten Beteiligten absprechen (hier: Standtwerke und Wasserverband). Falls schriftliche Bestätigung nicht möglich ist, dann selber schriftlich nochmal an den Versorger bestätigen. Das sollte maximale Sicherheit geben.

2. Ein kompetenter, fachkundiger, vorausschauender und engagierter Bauleiter ist unbezahlbar! Unser Bauleiter hat heute erneut mit seiner wirklich sehr professionellen aber auch witzigen Art und Weise zum wiederholten Male bewiesen, das er unser Bauprojekt samt aller dazugehörigen Gewerke zu 100% im Griff und wirklich für alles eine Lösung hat. Hier sei noch zu erwähnen, dass die Koordination der Versorger Eigenleistung und nicht die Aufgabe unseres Bauleiters ist. Umso erstaunlicher das er sich noch vor unserer Schliderung des Problems bereits mit der Lösungsfindung intensiv befasst hat. An dieser Stelle ein ganz dickes Dankeschön an Herrn Thaysen, das war große Klasse heute!

Montag, 19. März 2012

Begeisterung pur: That´s it :-)

Das Warten hat sich gelohnt! Heute um kurz nach 16h sollte für uns Weihnachtsbescherung, Geburtstag und Ostern auf einen Tag bzw. Moment fallen... Bereits beim Einbiegen in unsere (Bau-)Strasse konnten wir die wohlgeformte Silhouette unseres Hauses in natura ohne Gerüst wahrnehmen. Die Sonne scheinte frühlingshaft bei 14 Grad und es war ein unglaubliches Gefühl knapp 8 Wochen nach Baubeginn auf das vorläufige Resultat zu schauen...

Unser Traumhaus - Wahnsinn :-)))
Auch die Rückseite ist ein Traum
Insgesamt 5 Bauherren: Wir haben als letzte Partei 3 Monate später
begonnen, werden aber als Zweiter fertig sein - und warum?
Weil der "Erste" auch mit Viebrockhaus gebaut hat :-)
Die fleissigen Gerüstbauer räumen das Feld

Natürlich sieht es um unser Haus noch etwas "nackt" aus, aber das ist heute absolute Nebensache! Dani und ich standen knapp 45 Minuten mit offenem Mund nahezu regungslos mit Blick aufs Haus und ich weiss nicht wer häufige "Unfassbar" von uns beidens sagte :-) Für alle Bauherren die mit Zelt oder Folie bauen: Diesen Augenblick müsst ihr erleben - das ist Euphorie pur.

Was wir noch richtig positiv fanden war, dass auch gleich die Verblendersteine verfugt wurden und das die gesamte Baustelle pikobello aufgeräumt wurde. Jeder noch so kleine Schnipsel wurde entfernt! Bei dem "Großreinemachen" haben uns die Monteure noch die verbliebenden Dämmplatten aus Styropor für den Spitzboden für lau da gelassen (die Dämmung erfolgt irgendwann später in Eigenleistung). Das fanden wir mal richtig aufmerksam - Ein dickes Dankeschön an dieser Stelle!

Ein aufregender Tag geht zu Ende und wir freuen uns auf das was noch passiert...